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1 Jahr Entlassungsmanagement

Seit Februar 2012 ist im Landesklinikum Hainburg das Entlassungsmanagement installiert.


Entlassungsmanagerin DGKS Petra Seebauer

DGKS Petra Seebauer ist seit einem Jahr Entlassungsmanagerin im LK Hainburg: In dieser Zeit wurden 497 Patientinnen und betreut. Es wurde mit jeder zugewiesenen Patientin und jedem zugewiesenen Patienten ein Pflege-, Beratungsgespräch geführt. Hilfestellung bei der Organisation von Krankenbetten, Rollatoren,  Leibstühlen, Telefongespräche mit den Hausärzten und Aufklärung über die 24 Std Betreuung gegeben.      

Das Entlassungsmanagement bildet eine Brücke zwischen Landeskliniken, verschiedenen Gesundheitseinrichtungen oder dem „zu Hause“ der Patienten. Alle Maßnahmen werden individuell und patientenorientiert veranlasst.

Aufgaben

  • Information und Beratung der Patienten und deren Angehörigen bei Fragen, die durch die Pflegebedürftigkeit der Pat. auftreten (z.B: Beschaffung eines Krankenbettes oder  versch. Heilbehelfe) 
  • Herstellung von Kontakten  mit mobilen Sozialdiensten, den betreuenden Angehörigen  oder einem Senioren- oder Pflegeheim
  • Hilfestellung bei div. Anträgen (z.B: Pflegegeld, Heimantrag, Übergangspflege, ..)

Ziele

  • Den Patienten und deren Angehörigen den Übergang vom stationären Aufenthalt in unserem Klinikum in die häusliche Pflege zu erleichtern
  • die Übernahme der Patienten in soziale Einrichtungen möglichst reibungslos zu gestalten 
  • Hilfsmittel und Heilbehelfe sollen ab dem 1. Tag nach der Entlassung für die Patienten zur Verfügung stehen.

Viele Patienten und/oder Angehörige empfinden die gewährte Hilfestellung als Erleichterung und Orientierungshilfe. Die Stationspflegeteams/Ärzte erlebt die Tätigkeit des Entlassungsmanagements als Entlastung, Zeit- und Ressourcenersparnis. Angehörige schätzen die Verfügbarkeit einer zentralen Ansprechperson. Um eine optimale nachstationäre Versorgung organisieren zu können, braucht es jedoch sowohl die Compliance der Betroffenen bzw. Angehörigen sowie ein bedarfsgerechtes Angebot im extramuralen Bereich.  

Bilanz

In einem Jahr wurden 497 Patientinnen und Patienten betreut, davon Vermittlung von:

Übergangspflege: 17

Kurzzeitpflege: 5

Unterbringung Wohnheim: 2

Hauskrankenpflege: 48

Pflegeheim + Antrag: 44

Pflegegeldanträge: 89

Anregung  Sachwalterschaft: 12

Sozialberatung: 9

24 Std Betreuung  (Hilfestellung): 17 

Abgabe während der Bearbeitung  an das Palliativteam: 11

Nicht bearbeitet (wegen nicht geplanten Krankenstandersatz im AWR): 17