Auszeichnung beim Masterstudienlehrgang Palliativ Care und Organisationsethik
DGKS Alexandra Stacke vom Landesklinikum Gmünd absolvierte den Masterstudienlehrgang Palliativ Care und Organisationsethik mit ausgezeichnetem Erfolg.

Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner, MBA, der Ärztliche Standortleiter Prim. Dr. Michael Böhm und der Kfm. Standortleitern Dipl. KH-BW Karl Binder gratulierten DGKS Alexandra Stacke, MAS herzlich zum erfolgreichen Masterabschluss.

Bei der Präsentation der Masterarbeit veranschaulichte Alexandra Stacke das Thema mit selbstgemalten Bildern.
DGKS Alexandra Stacke ist Koordinatorin des Palliativteams im Landesklinikum Gmünd. Im März 2013 entschloss sie sich zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Palliativkonzepten und begann ein berufsbegleitendes Masterstudium an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/IFF Wien, welches sie vor kurzem mit einer Master Thesis und einer kommissionellen Prüfung mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss.
Ziel der Ausbildung war die Vermittlung von interdisziplinären Fachkenntnissen und Fähigkeiten in Palliativ Care und Hospizarbeit und die Entwicklung einer „hospizlich-palliativen Kultur“. Bewusstseinsentwicklung für Veränderungsprozesse auf der Ebene von Organisationen und gesellschaftlichen Vorgängen und die Koordinatorinnen und Koordinatoren für diese wichtige Rolle zu sensibilisieren und zu befähigen war Schwerpunkt in der Organisationsethik.
„In der täglichen Arbeit im Palliativteam ist es wichtig, Patientinnen und Patienten in ihrem Familiensystem als Ganzes zu sehen und die Angehörigen miteinzubeziehen“, erklärt Alexandra Stacke, MAS den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit als Koordinatorin des Palliativteams im Landesklinikum Gmünd. „Trauer beginnt bereits bei der Diagnosestellung nicht nur bei dem Betroffenen, sondern auch bei seinen An- und Zugehörigen“, so Stacke weiter. Den Entschluss, als Thema für die Masterarbeit die sogenannte „Schleusenzeit“ zu wählen, fasste Alexandra Stacke während der Hospitation bei einer Bestattung. „Die Schleusenzeit beginnt beim Eintritt des Todes und endet mit der Bestattung. Die Abschiednahme steht in dieser Zeit im Vordergrund. Eine Erkenntnis der Masterarbeit war, dass eine durch Abraten oder mangelnde organisatorische Möglichkeiten verhinderte Abschiednahme zu einer Erhöhung der Risikofaktoren für einen erschwerten Trauerprozess führt“, erläutert Alexandra Stacke kurz den Inhalt ihrer Masterarbeit.
Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner, MBA freut sich über den ausgezeichneten Studienabschluss von Alexandra Stacke und betont: „Patientinnen und Patienten, die einer palliativmedizinischen Betreuung bedürfen, befinden sich in einer Ausnahmesituation und benötigen eine ganz besondere, hochprofessionelle und einfühlsame Behandlung. Durch die Ausbildung konnte sich Alexandra Stacke vertieft mit Konzepten von Hospiz und Palliativ auseinandersetzen, die letztendlich nicht nur unseren Patientinnen und Patienten, sondern auch den Angehörigen und auch dem ganzen Palliativteam zugutekommt“.





