Bei Brand und Katastrophen: Konzept kennen und kühlen Kopf bewahren
Im Fall des Falles sollten alle richtig handeln: Bei Brand und anderen Katastrophen muss jeder wissen, was zu tun ist und auf Inhalte von Schulungen zurückgreifen können.

Brandschutzmanager Wolfgang Krüger demonstriert das Anlegen einer Atemschutzmaske

Brandschutzmanager Wolfgang Krüger im Kreise der interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums Klosterneuburg

Bewahrt trotz (künstlicher) Feuersbrunst kühlen Kopf: Die Leiterin des Medikamentendepots PKA Michaela Mayr bei der Löscharbeit unter dem gestrengen Blick von BSM Wolfgang Krüger
Im Landesklinikum Klosterneuburg fanden kürzlich die gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Brandschutzschulungen statt. Zusätzlich wurde die Gefahrenabwehrplanung im Rahmen des Sicherheitskonzepts der NÖ Landeskliniken präsentiert und der Katastrophenalarmplan ins Gedächtnis gerufen.
Gefahrenabwehrplanung
Vorbeugende Maßnahmen und das strikte Einhalten der Sicherheitsmaßnahmen können Gefahren für Patienten, Besucher und Mitarbeiter minimieren. Bei Krisen oder Katastrophen helfen strukturierte Prozesse und Checklisten dabei, nichts zu vergessen. Das Verwenden einheitlicher Begriffe verhindert Missverständnisse, Kompetenzen und Abläufe müssen vorab geklärt sein. „All das und mehr wird im Handbuch Gefahrenabwehr und Sicherheitskonzept gesammelt und festgeschrieben“, so der kaufmännische Direktor des Landesklinikums, Dipl.KH-BW Ing. Hans Casper.
OA Dr. Jan Cimbalnik, Katastrophenschutzbeauftragter des Landesklinikums referierte im Anschluss über den Alarmierungsplan bei drohenden Katastrophen, der dafür sorgt, dass möglichst viele helfende Hände möglichst rasch zur Verfügung stehen. Auch die Triage-Kriterien wurden wiederholt.
Der Brandschutzmanager des Landesklinikums, Wolfgang Krüger trug die Brandschutz- und Evakuierungsordnung sowie den Brandalarm vor, bevor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen waren, selbst Hand anzulegen: zunächst war ein nicht gehfähiger Patient zu evakuieren, dann wurden verschiedene Feuerlöscher getestet. Die Mitarbeiter gingen beherzt ans Werk und so hieß es bald: „Brand aus“.





