Chirurgische Sonderausbildungen absolviert
Der Aus-, Fort- und Weiterbildung kommt im Landesklinikum Horn-Allentsteig eine wichtige Bedeutung zu.
Auf der Abteilung Chirurgie im Landesklinikum Horn absolvierten drei Ärzte eine Sonderausbildung in den Zusatzfächern Gefäßchirurgie und Viszeralchirurgie: Dr. Norbert Fischbach, seit Dezember 2009 im Landesklinikum Horn tätig, erwarb im März 2013 sein Additivfachdiplom Gefäßchirurgie von der Österreichischen Ärztekammer.
Dr. Herbert Klapper, seit Jänner 2005 als Chirurg im Landesklinikum Horn tätig, schloss seine Ausbildung ebenfalls im Additivfach Gefäßchirurgie bereits im Herbst 2012. Dr. Agnes Perneder, seit März 2010 an der Chirurgie Horn, absolvierte eine Zusatzausbildung in Viszeralchirurgie.
Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider: „Wir freuen uns über die persönlich hohe Investition unserer Ärzte in die chirurgischen Zusatzausbildungen die in erster Linie den Patientinnen und Patienten zu Gute kommen, aber auch die regionale Positionierung der Chirurgischen Abteilung untermauern.“
Infobox
Die Viszeralchirurgie (von lat. viscera = Eingeweide), auch Bauchchirurgie, umfasst die operative Behandlung der Bauch-Organe, d. h. des gesamten Verdauungstraktes einschließlich der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, des Enddarmes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Milz. Auch die Transplantation von Bauchhöhlenorganen wie Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm zählt zur Viszeralchirurgie. Viszeralchirurgische Erkrankungen sind unter anderem akute Verletzungen, Tumoren, Entzündungen und Fehlbildungen der genannten Organe. In den letzten Jahren setzt sich in immer mehr Bereichen der Viszeralchirurgie die minimalinvasive Chirurgie und insbesondere die laparoskopische Chirurgie durch.
Die Gefäßchirurgie als medizinisches Fachgebiet umfasst die konservative und operative Behandlung der Blutgefäße, häufig durch Anlegen von Gefäßbypässen bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder Protheseneinlage bei Aneurysmen. Zur Gefäßchirurgie gehört auch die operative Behandlung der das Gehirn versorgenden Gefäße bei Arteriosklerose zur Schlaganfallprophylaxe. Daneben werden in der Gefäßchirurgie Shunts angelegt. Diese bezeichnen eine Kurzschlussverbindung zwischen Arterie und Vene, über die dann eine Dialyse durchgeführt wird






