Dysphagiemanagement an der Abteilung für Innere Medizin des Landesklinikums Zwettl
Im Dezember 2012 absolvierte das Pflegeteam der Internen Abteilung des Landesklinikums Zwettl Fortbildungen zum Thema Dysphagiemanagement.

(v.l.) stehend: Michaela Trapl, MSc, Barbara Fischer, Elisabeth Lauterböck, Nicole Hölzl, Brigitte Wührer, Lisa Kienmeier, Gudrun Köck, Bettina Gattringer, Simone Grimas, Maria Hennerbichler-Einfalt, Daniela Trondl, Maria Moser, Gertrude Hofbauer, Rita Pfeiffer, Anita Stöger, Jaqueline Miant, Markus Seidl; sitzend: Isabella Einfalt, Sandra Schwertberger, Annabella Weixelbaum, Denise Bayer, Christa Hennebichler, Susanne Öhner, Ingeborg Maurer
Das Auftreten von Pneumonien (Lungenentzündungen) bei Patientinnen und Patienten mit einer Schluckstörung (Dysphagie) nach einem Schlaganfall liegt zwischen 16 und 33 Prozent. Bei etwa 34 Prozent der Schlaganfallpatienten führen Pneumonien zum Tod.
Das Pflegeteam der Internen Abteilung des Landesklinikums Zwettl absolvierte nun zum erweiterten und verbesserten Dysphagiescreening im Dezember zwei Schulungen. Die Fortbildungen erfolgten durch die Logopädin Michaela Trapl, MSc. und DGKP Markus Seidl, Landesklinikum Tulln.
"Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall ist eine wesentliche Aufgabe unserer Abteilung. Durch die Einführung des Dysphagiemanagements, welches von der österreichischen Gesellschaft für Schlaganfallforschung vorgeschlagen wird, sind wir nun in der Lage unsere Patientinnen und Patienten in der frühen Phase des Schlaganfalls optimal pflegerisch und medizinisch zu versorgen. Dieses Management wird zukünftig die Zahl der Pneumonien bei Patienten mit Schlaganfall deutlich reduzieren und eine raschere Erholung sicherstellen“, ergänzt Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Hirschl, Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Landesklinikum Zwettl.





