Ein neuer „Herzschrittmacher“
Die Elektrizität ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Ein Stromausfall gilt daher im Allgemeinen als ein recht unerfreuliches Ereignis. Im Alltag führt so ein Defekt üblicher Weise zu kurzfristigem, unfreiwilligem Fernsehverzicht und einem Jausenbrot statt der gewohnten Tiefkühlpizza. Für den Betrieb eines Krankenhauses stellt ein Zusammenbruch der Stromversorgung jedoch eine höchst gefährliche Situation dar, die mit allen Mitteln verhindert werden muss. Insgesamt 4,6 Millionen Euro investierte das Land Niederösterreich in den letzten Jahren daher in die Modernisierung der Energieversorgung des Landesklinikums Krems.

Betriebselektriker Josef Fasching (links) und der Leiter der Haustechnik des Landesklinikums Krems, Ing. Harald Schlager freuen sich über das neue Dieselaggregat.
Als Herzstück der Notstromversorgung wurde nun ein neues Dieselaggregat offiziell in Betrieb genommen. Das 2200 PS starke Monster springt ein, wenn die externe Stromversorgung des Krankenhauses nicht mehr gewährleistet ist. Mit ihrem, 20.000 Liter fassenden, Tank garantiert die Anlage, als eines von zwei Sicherheitssystemen, im Ernstfall eine tagelange Aufrechterhaltung der Stromversorgung und somit des Krankenhausbetriebs. Das, rund 700.000 Euro teure Gerät ersetzt die alte Anlage, einen 1600 PS starken Diesellok- Motor aus dem Jahre 1979. Ganz ausgedient hat das alte Aggregat dennoch nicht; kann es doch bei Bedarf, wie zum Beispiel während Wartungsarbeiten, wieder in Betrieb genommen werden. BILDTEXT Betriebselektriker Josef Fasching (links) und der Leiter der Haustechnik des Landesklinikums Krems, Ing. Harald Schlager freuen sich über das neue Dieselaggregat.





