Erfolgreiches Evaluierungs-Audit des Risk-Managements
Im Landesklinikum Hollabrunn fand das Evaluierungsaudit durch die Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH (GRB) statt. In der hierbei durchgeführten Präventions- und Risikoanalyse zeigte sich, dass das Riskteam und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums bereits viele Maßnahmen zur Risikoprävention umgesetzt haben.

(v.l.) Ass. Dr. Stefan Schöppl, Riskmanagerin DGKS Silvia Hickelsberger, MSc, MBA, OP-Ass. Andreas Fischer
Das Risikomanagement im Landesklinikum Hollabrunn ist ein wichtiger Qualitätsparameter um mögliche Gefahrenquellen bereits im Ansatz zu vermeiden, aufzuzeigen und zu bearbeiten. Dies gewährleistet sowohl den Patientinnen und Patienten als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestmögliche Sicherheit und einen optimalen Ablauf im Klinikum. Beim fachspezifischen Evaluierungsaudit fand zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH und Bediensteten des Klinikums ein Gespräch statt, wo die Umsetzungsmaßnahmen der IST-Situation analysiert und diskutiert wurden. Im Abschlussgespräch wurden die vom Klinikum initiierten Aktivitäten zusammenfassend bewertet.
Riskmanagerin DGKS Silvia Hickelsberger, MSc, MBA, leitet das Risiko-Team im Landesklinikum Hollabrunn und erklärt: „Es gab bereits einige Punkte zu evaluieren und zu bearbeiten. Dabei hat sich gezeigt, dass viele vereinbarte Maßnahmen im Sinne von optimaler Risikobewältigung bereits bestmöglich umgesetzt wurden.“
Im Landesklinikum Hollabrunn ist eine der bereits erfolgreich umgesetzten Empfehlungen das sogenannte “Team-Time-Out”. Hierbei erfolgen mittels Checkliste vor der Operation eine Kontrolle der Patientenidentität sowie eine nochmalige Überprüfung hinsichtlich der Operationsdetails. Eine weitere etablierte Maßnahme im Bereich des Riskmanagements ist die Implementierung eines Bereitschaftsdienstes auf der Geburtenabteilung. Hierbei wurde die bisher bestehende Rufbereitschaft bei Hebammen und Kinderschwestern in einen Bereitschaftsdienst, d. h. die Mitarbeiterinnen sind vor Ort, umgeändert. Weitere Resultate sind die richtige Vorbereitung der Medikation im 4-Augen-Prinzip (dabei erfolgt die nochmalige Überprüfung der Medikamente vor der Verabreichung an die Patientin bzw. an den Patienten), sowie die Verbesserung vorbeugender Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen und Druckgeschwüren (Dekubitus) und vieles mehr.
Riskmanagerin DGKS Silvia Hickelsberger, MSc, MBA, freut sich über den großartigen Einsatz im Klinikum: “Ein herzliches Dankeschön dem Risk-Team und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für das eingebrachte Engagement hinsichtlich Verbesserung der Abläufe, der Dokumentation und der Organisation im klinischen Alltag. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, ein umfassendes und lebbares Risikomanagement aufzubauen.”
Riskmanagerin Silvia Hickelsberger appelliert und betont, dass auch künftiges Engagement und Bemühen enorm wichtig sind, damit der hohe Standard zum Wohle von Patientinnen und Patienten als auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin auf diesem hohen Level erhalten bleibt.





