< vorhergehender Beitrag

Erfolgsstory von Menschen mit besonderen Bedürfnissen geht weiter

Stefanie Glaser und Lukas Binder wurden in den NÖ Landesdienst übernommen.


(v.l.) Betreuerin Andrea Karner vom Verein 0-Handicap, Assistent Rainer Schlosser, Lukas Binder, Stefanie Glaser und Behindertenvertrauensperson Alois Dolezal

Stefanie Glaser und Lukas Binder, zwei Menschen mit besonderen Bedürfnissen, verstärken seit drei Jahren das Team der Verwaltung im Landesklinikum Gmünd. Möglich machte dies unter anderem der Verein 0-Handicap, dessen Ziel die Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unterschiedlichen Beschäftigungsprojekten in allen Region des Landes NÖ ist.   

Stefanie und Lukas scannen in Teamarbeit Dokumente ein. Bemerkenswert ist der Spezialcomputer, an dem Lukas Binder arbeitet: Tasten- und Mausfunktion sind am Bildschirm eingeblendet und durch Blickkontakt wird die jeweilige Funktion im Millisekundenbereich angesteuert. Die Schreibgeschwindigkeit ist dabei annähernd genauso wie von einem nicht in der körperlichen Funktion eingeschränkten Menschen. Unterstützt wird Lukas von Assistent Rainer Schlosser von der Wiener Assistenzgenossenschaft (WAG), der auf Anweisung bestimmte Tätigkeiten übernimmt, die er selbst nicht ausführen kann, wie z. B. umblättern, stempeln etc.  

Die Arbeit von Stefanie und Lukas klappt inzwischen so hervorragend, dass die beiden nun mit Unterstützung des Landes NÖ, der NÖ Landeskliniken-Holding, des Vereins 0-Handicap unter der Betreuung von Andrea Karner, des Bundessozialamtes und des Landesklinikums Gmünd in den NÖ Landesdienst übernommen werden konnten.  

Alois Dolezal unterstützt als Behindertenvertrauensperson des Landesklinikums Gmünd sowie als stellvertretende Zentralbehindertenvertrauensperson für das Land NÖ Menschen mit besonderen Bedürfnissen: „Der Erfolg bei Stefanie und Lukas bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen in die Arbeitswelt und Gesellschaft fest zu integrieren. Arbeit bedeutet positive Zukunftsaussichten, die Integration in einem intakten Arbeitsumfeld schafft Lebensfreude. Ein herzliches Dankeschön an alle, die das ermöglicht haben.“