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Ernährung im Sommer: Die Grill-Tipps ihrer Landeskliniken

In der Sommerhitze läuft unser Körper nicht auf Normalbetrieb. Damit wir den Sommer richtig genießen können, sollten wir auf eine sommergerechte, leichte Ernährung achten. Dazu liefern ihnen die ihre Landeskliniken auch gleich praktische Tipps und ein leichtes Grill-Rezept.


Küchengehilfin Christine Leisser und Koch Rainer Dworak aus dem Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf mit Landesrat Mag. Karl Wilfing

„Im Sommer kommen vermehrt Menschen in unsere Landes- und Universitätskliniken, die mit Kreislaufbeschwerden zu kämpfen haben. Dieses Problem lässt sich jedoch umgehen, wenn ausreichend Flüssigkeit getrunken und auf eine leichte Sommerernährung umgestellt wird. Vor allem bei großer Hitze sollte man täglich mindestens zwei Liter kalorienarme Flüssigkeit trinken – dann bleibt auch der Spitalsaufenthalt erspart“, erklärt Landesrat Mag. Karl Wilfing.

Durch vermehrte Schweißbildung kommt es im Körper schnell zu einem Flüssigkeitsmangel. Bereits minimale Defizite können zu körperlichen Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörung und Übelkeit führen. Achten Sie deshalb auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt, nicht erst wenn sich das Durstgefühl einstellt. Allerdings sollten die Getränke nicht zu kalt sein. Das kühlt zwar kurz, aber unser Körper versucht immer die Temperatur auszugleichen. Folglich wird die Schweißbildung angeregt. Die Getränke sollten daher Zimmertemperatur haben bzw. Tees lauwarm sein.

 

Gesundheitsbewusstes Grillen

Achten Sie beim Grillen darauf, dass kein Fett in die Glut tropft. Es entsteht Rauch, der auf die Oberfläche des Fleisches gelangt. Dabei können Stoffe wie z.B. Benzpyren im Rauch enthalten sein, die als krebserregend gelten. Unser Tipp ist daher: immer eine Grilltasse beim Grillen verwenden.

Es muss nicht immer Fleisch sein. Vor allem Fisch ist wegen seiner günstigen Nährstoffzusammensetzung eine willkommene Abwechslung. Die im Fisch enthaltenen Omega – 3 Fettsäuren und das hochwertige Eiweiß werten Ihren Speiseplan auf.

Auch Kartoffeln und Gemüse eigenen sich hervorragend als vegetarische Alternativen. Viele Gemüsesorten wie z.B. Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Zucchini oder Auberginen sind sehr geeignet und schmackhaft. Bunte Grill-Ideen wie mediterranes Gemüse am Spieß oder gefüllte Paprika lassen auch das Auge mitessen. Die Marinade sollte allerdings erst kurz vor Ende der Grillzeit mit einem Pinsel aufgetupft werden, denn je mehr Kräuter die Marinade enthält, desto schneller verbrennt sie auf dem Grill. Auch Maiskolben, Champignons oder Fenchel sind grilltauglich und wie Kartoffeln in Folie gegart eine vitaminreiche Köstlichkeit.

Auch Obst kann gegrillt werden – zum Beispiel als Nachspeise. Einfach Obst wie Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche oder Marillen in Stücke schneiden, mit Fruchtsaft und Gewürzen marinieren und auf Spieße stecken. Ganze Bananen kann man auch ungeschält auf den Rost legen. Sie sind gar, wenn die Schale schwarz ist.

Kalorienarme Varianten der beliebten Grillsaucen sind beispielsweise Joghurtdips mit Kräutern oder Knoblauch, Paprika- oder Zwiebelwürfeln.

 

Rezept für Eistee (4-6 Personen)

1 Liter frisches Wasser

Schwarztee, Kräutertee oder Früchtetee nach Belieben

3 unbehandelte Zitronen

Ca. 25 Eiswürfel

Tee mit kochendem Wasser aufbrühen und 3 Minuten ziehen lassen. Die Zitronen heiß abspülen und halbieren. Drei halbe Zitronen auspressen und den Saft mit dem Tee vermischen. Die anderen Zitronenhälften in dünne Scheiben schneiden. Die Eiswürfel werden mit dem heißen Tee übergossen – so schmeckt der Tee herrlich erfrischend.

 

Gegrillte Forelle

1 kleine Forelle

Zitrone frisch

Salz

 

Marinade:

Olivenöl

Knoblauch

frische gehackte Kräuter

 

Forelle mit Salz und Zitronensaft würzen. Beidseitig grillen und erst kurz vor Ende der Garzeit mit einer Marinade aus Öl, Knoblauch und frischen Kräutern bepinseln.

Servieren Sie dazu z.B. einen Folienkartoffel mit Joghurt – Dip und frischem Salat.