< vorhergehender Beitrag

Festgottesdienst zur Segnung der neuen Kapelle (Erlöserkirche) im Landesklinikum Hainburg

Am 23. Februar 2014 fanden ein Festgottesdienst und die Segnung der neuen Erlöserkirche in Hainburg statt. Die Einweihung führte Weihbischof Mag. Dr. Franz Scharl durch.


(v.l.) Bundesrat Bürgermeister Gerhard Schödinger, Pflegedirektorin akademische Pflegemanagerin Bettina Riedmayer, Bauamtsdirektor Architekt Harald Gnilsen, Steinmetzmeister Josef Hasch, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Dechant Dipl. Theol. Paul Balint, Bischofsvikar Msgr. Dr. Rupert Stadler, Vizebürgermeister Raimund Holcik, Weihbischof Mag. Dr. Franz Scharl, Regionalmanager DI. Jürgen Tiefenbacher, Pfarrer Mag. Othmar Posch, Architekt DI. Werner Zita, Kaufmännischer Direktor Dipl.-KH Betriebswirt Wolfgang Palatinus

„Das Landesklinikum am Standort Hainburg wird in den nächsten Jahren umfassend modernisiert und zu einem Gesundheitszentrum im Osten Niederösterreichs ausgebaut. Wesentliches Ziel ist die Nutzung von größtmöglichen Synergien mit dem unmittelbar angrenzenden Pflegeheim. Ein erster Schritt war die Verlegung der Erlöserkirche, die nun allen Patientinnen und Patienten, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegeheimes sowie Besucherinnen und Besuchern offen und ist sowohl von innen als auch von außen leicht zugängig und erreichbar“, betont Landesrat Mag. Karl Wilfing. 

Zur optimalen baulichen und funktionalen Gestaltung wurden zahlreiche Studien zu Ausbau und Adaptierung zur Umsetzung des Vorhabens erstellt. Dabei erwies sich ein Zubau nordwestlich des bestehenden Pflegeheimgebäudes mit zwei Pflegestationen (Übergangspflege), Mehrzwecksaal, Speisesaal, Cafeteria, zentrale Küche und zusätzlichen Lagerräumen als jene Variante, in der die funktionalen und wirtschaftlichen Aspekte bestmöglich realisiert werden können. 

Diese Variante bedingt allerdings eine Verlegung der im Jahre 1962 errichteten „Erlöserkirche“. Diese ist seit Inbetriebnahme des Zubaus des Landespflegeheims 2009 für die Heimbewohner und Krankenhauspatienten nicht mehr barrierefrei zugänglich. Aufgrund des Alters der Gebäudestruktur ist weiters eine Generalsanierung der Kirche notwendig. Dies betrifft sowohl das komplette Heizsystem als auch das Dach inklusive Turm und Glaskörper in der Nähe des Sakralbereichs.  Ziel war es die größtmögliche Identität der „Erlöserkirche“ durch die Übernahme von zahlreichen Gegenständen der ehemaligen Kirche zu erreichen.

Eine zusätzliche Aufwertung erfuhr die neue Kirche durch die Anschaffung einer Orgel, Errichtung eines Bereiches zur Abhaltung von Taufen und Anschaffung eines Taufbeckens. Im Turm wurden Möglichkeiten geschaffen, eine Glockenanlage einzurichten. 

„Mit der Neuerrichtung der Erlöserkirche ist ein beispielgebendes Projekt entstanden. Es ist gelungen eine Verschränkung von Bewohnern des angrenzenden Pflegeheimes, der Patienten des Landesklinikums, der Kinderbetreuungseinrichtung und der Bevölkerung zu erreichen“, so der kaufmännische Direktor des LK Hainburg, Dipl.KH.Betriebswirt Wolfgang Palatinus.