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Fünfjähriges Bestehen des Palliativteams im LK Hainburg und Preisverleihung

Palliative Betreuung richtet sich an Menschen mit einer weit fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung. Im Vordergrund stehen Beschwerdelinderung, die Wünsche und das Befinden der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen.


(v.l.) 1. Reihe: Dr. Eva Schultes, DGKS Rosa Stach, DGKS Birgit Preis, DGKS Sandra Grienwaldt 2. Reihe: Dipl. Sozialarbeiterin Sabine Reiter MA, OA Dr. Peter Gaidoschik, DGKS Renate Tatzer, OÄ Dr. Christina Gutdeutsch, DGKS Renate Welleschitz

Seit 1. September 2007 gibt es das Palliativteam des Landesklinikums Hainburg.  Grund genug um einen Blick zurück zu werfen: Das Team startete mit insgesamt 5 Mitgliedern, bestehend aus einem Arzt, einer Ärztin und drei diplomierten Pflegepersonen.  Aufgrund des stetig zunehmenden Bedarfes wurde der Personalstand auf mittlerweile zwei Ärztinnen, einen Arzt, fünf diplomierten Pflegepersonen und einer diplomierten Sozialarbeiterin ausgebaut. 

In diesen fünf Jahren konnten vom Palliativteam insgesamt 734 Patientinnen und Patienten und deren Familien sowohl im Landesklinikum, im häuslichen Umfeld als auch im Pflegeheim unterstützt werden. 

Erwähnenswert sind auch, die im Rahmen der Hausbesuche, in dieser Zeit gefahrenen Kilometer, die sich nicht zuletzt durch das große Einzugsgebiet des Palliativteams ergeben. Um eine gute und kontinuierliche Begleitung zu gewährleisten wurden insgesamt rund 108.000 km zurückgelegt. Das entspricht in etwa 2 ½ Weltumrundungen. 

Eine offizielle Anerkennung wurde dem Projekt „Integrierte Hospiz – und Palliativversorgung in Niederösterreich“ durch die Verleihung des „Integri 2012“ zuteil. Dem Palliativteam des Landesklinikums Hainburg wurde ein symbolischer Teil der Trophäe überreicht. 

Mit diesem Preis werden jene Organisationen und Personen ausgezeichnet, die den veränderten Anforderungen an ein funktionierendes Versorgungssystem mit innovativen Modellen begegnen.  Eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Fachdisziplinen wie zum Beispiel Hausärztinnen und Hausärzten, Krankenhäuser, Pflegeheime und Hauskrankenpflege sollen gefördert werden. 

Nach diesem Rückblick wollen wir aber vor allem nach vorne schauen:  Unser Ziel ist es weiterhin, die palliative Begleitung für die Betroffenen in unserer Region sicherzustellen. Darüber hinaus liegt es uns am Herzen, den großen Bedarf an dieser Art der Betreuung aufzuzeigen und somit einen weiteren Ausbau der palliativen Versorgung im Einzugsgebiet des Landesklinikums Hainburg zu forcieren.