Gib Dieben keine Chance!
Im Landesklinikum Hollabrunn fand eine Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Sicherheit im Klinikum statt. Bezirksinspektor Karl Zederbauer vom Landeskriminalamt Niederösterreich sprach über mögliche Gefahrensituationen in öffentlichen Gebäuden sowie über präventive Maßnahmen.

(v.l.) Bezirksinspektor Karl Zederbauer vom Landeskriminalamt Niederösterreich wurde vom Ärztlichen Direktor des Landesklinikums Hollabrunn Primarius Univ.-Doz. Dr. Rudolf Kuzmits begrüßt
Nachdem zu Beginn der Ärztliche Direktor Prim. Univ. Doz. Dr. Rudolf Kuzmits den Vortragenden Bezirksinspektor Karl Zederbauer begrüßt hatte, gab der Referent einen kurzen Überblick über seinen beruflichen Werdegang und über seinen Arbeitsbereich. Inhalt dieser Sicherheits-Veranstaltung war die Vermittlung von kriminalpräventiven Maßnahmen zum Schutz und zur Sicherheit von Personen und Gegenständen sowohl im privaten als auch im dienstlichen Bereich.
Wird ein Diebstahl oder ein Einbruch beobachtet, so besteht Anzeige- bzw. Anhalterecht. Im Extremfall kann es folglich auch zu Notwehr kommen. Bei der Informationsveranstaltung im Landesklinikum Hollabrunn erklärte Bezirksinspektor Karl Zederbauer, welche Straftaten bereits bei deren Ankündigung und welche erst nach der Durchführung angezeigt werden müssen. Überdies wurde auch definiert, wann eine Verdächtige bzw. ein Verdächtiger festzuhalten ist (Anhalterecht) und welche Methoden hierbei erlaubt sind. Auch die Bedeutung des Begriffs „Notwehr“ wurde erläutert.
Wie sieht das richtige Verhalten, das entsprechende Ablauf- und Handlungsprocedere am Tatort aus? Was versteht man unter dem Begriff „Stalking“? Diese Themen wurden ebenso besprochen wie auch Gewalt in der Privatsphäre, sexuelle Belästigung, öffentlich unzüchtige Handlungen und die Maßnahmen zur Vermeidung von Schwer- und Schwerstkriminalität. Überdies berichtete der Bezirksinspektor über konkrete Gefährdungsszenarien und über polizeiliche Maßnahmen bei Geisellage und Amok.
Bezirksinspektor Zederbauer betonte, wie wichtig neben praktischen Übungen auch die gedanklichen Überlegungen hinsichtlich einer etwaigen Gefahrensituation und Sicherheitslage sind, um im Fall der Fälle bestmöglich auf die Ausnahmesituation vorbereitet zu sein. Dies kann helfen, Sach- oder Personenschäden zu verhindern bzw. zu minimieren.
Um Schutz und Sicherheit im Landesklinikum Hollabrunn bestmöglich zu gewährleisten, wurden stets entsprechende Sicherheitsvorrichtungen installiert. Beispielsweise gibt es für die stationären Patientinnen und Patienten im Klinikum Verwahrungsmöglichkeiten (versperrbare Fächer), wo Wertgegenstände sicher aufbewahrt werden können. Zusätzlich sollen die bereits installierten, technischen Alarm- und Sicherheitsanlagen Gewährleistung dafür sein, um Kriminalität im Klinikum bestmöglich zu vermeiden.





