Gleichenfeier für den Zubau zum Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf
Am Donnerstag, 17. Jänner 2013, fand die Gleichenfeier für den Zubau zum Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf statt. Insgesamt investiert das Land Niederösterreich rund 186 Millionen Euro in den Zu- und Umbau des Landesklinikums.

Mit einem Modell des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf nach dem Zu- und Umbau: (v.l.) Prim. Univ.-Doz. Dr. Otto Traindl, Ärztlicher Direktor, Dipl. KH-BW Josef Kober, Kaufm. Direktor, LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, LAbg. Mag. Kurt Hackl, Bgm. Dr. Alfred Pohl, NR Mag. Hubert Kuzdas, Regionalmanager DI Jürgen Tiefenbacher, LAbg. Ing. Manfred Schulz, Betriebsratsobmann Eduard Böhm, Pflegedirektor DGKP Josef L. Strobl, akad. PD, und Stefan Vavrovec, Lehrling Alpine
Der Spatenstich für den Zu- und Umbau erfolgte im Juni 2011, nun sind bereits der Rohbau des Zubaus, des Parkdecks und des Mehrzwecksaales vollendet. „Die Fertigstellung des Zubaus ist bis Ende 2014 geplant, danach beginnt der Umbau des Bestandes, der Ende 2016 abgeschlossen sein soll. Die Modernisierung des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Ausbauprogramm der NÖ Landeskliniken-Holding. Damit sorgen wir nicht nur für die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten, sondern garantieren auch optimale Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.
Im neuen Zubau sollen der neue Eingangsbereich, ein Ambulanzzentrum, die Operationssäle, ein Familienzentrum für die Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe, die Kinder- und Jugendabteilung und eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Interne Stationen, eine Palliativstation und Sonderklasse-Station sowie die Dialysestation untergebracht werden.
Der Kaufmännische Direktor des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf, Dipl. KH-BW Josef Kober dankte in seiner Rede vor allem den Arbeitern, deren unermüdlichem Einsatz es zu verdanken sei, dass sich die Bauzeit schon um 3,5 Monate verringert habe.
Eckdaten zum Zubau:
Geschosse: 2.UG bis 4. OG (insgesamt sieben Haupt-Geschoße - es gibt auch noch die Kollektoren (3.UG) und den Hubschrauberflugplatz am Dach (5.OG))
Bruttogeschoßfläche: rund 27.500 m²
Nutzfläche: rund 14.000 m²
Bohrpfähle: 4.000 Laufmeter
Stahl: 2.600 Tonnen
Beton: 20.000 m³ Es waren 65 Arbeiter mit dem Rohbau beschäftigt.





