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Große Übung für den Ernstfall

Regelmäßige Übungen der Klosterneuburger Feuerwehren und jährliche Brandschutzübungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums sind unerlässlich, um im brandheißen Ernstfall halbwegs kühlen Kopf bewahren zu können.


Diesmal fand die Gesamtübung der Freiwilligen Feuerwehr im Landesklinikum Klosterneuburg statt. Übungsannahme war, dass es bei Reparaturarbeiten der Kältemaschinen im 4.Obergeschoß des Bettentrakts zu einer Explosion und einem Brand mit starker Rauchentwicklung auf der Internen 2 kommt. Die Decke dieser Station wurde als einsturzgefährdet klassifiziert, weshalb die Station evakuiert werden musste: Ein besonders heikler Fall, da sich in diesem Stockwerk die Einheit für Remobilisation und Nachsorge befindet, wo naturgemäß also Patienten sind, die aufgrund ihrer eingeschränkten Gehfähigkeit nicht so einfach flüchten können.

Die Arbeiter aus dem Dachgeschoß mussten gar mit einer Teleskopmastbühne von außen gerettet werden, die sie sicher nach unten brachte. Da überdies einige Personen als vermisst galten, musste die Feuerwehr nach ihnen suchen. Im Foyer des Landesklinikums  wurden die Patienten sowie die geretteten Arbeiter von den diensthabenden Ärzten untersucht, triagiert und einer Erstbehandlung zugeführt. Nach etwa zwei Stunden konnte die Übung beendet werden, alle Patientenwaren gefunden und versorgt.

War auch der zertifizierte Brandschutzmanager und Regisseur der Übung, Wolfgang Krüger, mit der Zusammenarbeit von Feuerwehr und Klinikpersonal zufrieden, so hoffen doch alle, dass ein derartiger Ernstfall nicht eintreten möge.