Infoveranstaltung zum Neubau Landesklinikum Mauer
Am 10. September 2014 wurde im Festsaal des Landesklinikums Mauer der geplante Neubau im Rahmen einer Infoveranstaltung mit Landesrat Mag. Karl Wilfing, dem 2. Landtagspräsidenten Mag. Johann Heuras und der Landtagsabgeordneten Michaela Hinterholzer präsentiert. Sehr viele interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten einen ersten Eindruck über die geplanten Investitionen gewinnen.

(v.l.) 2. Landtagspräsident Mag. Johann Heuras, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Ärztliche Direktorin Prim. Dr. Ingrid Leuteritz und Landesrat Mag. Karl Wilfing
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten einen Blick auf die Baupläne werfen und sich informieren. Der Beginn der Bautätigkeit löste Freude und Erleichterung aus, dass durch die baldige Umsetzung der Bauphase 1 es für unsere Patientinnen und Patienten zu einer enormen Verbesserung für den Aufenthalt in Landesklinikum Mauer kommen wird. Für das hier tätige Personal werden durch den Neubau ebenfalls deutlich bessere Arbeitsbedingungen geschaffen. Dementsprechend herrschte gute Stimmung und hohes Interesse“, erklärt Ärztliche Direktorin Prim. Dr. Ingrid Leuteritz.
„Insgesamt investieren wir seitens des Landes Niederösterreich rund 69 Millionen Euro in den Neubau eines Multifunktionellen Bettenhauses, der Forensik und der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie in die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen. Die Neubauten sind notwendig um eine erstklassige medizinische Versorgung und eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, optimale Betreuung und Spitzenmedizin auf höchstem Niveau am Standort LK Mauer langfristig gewähren zu können“, so Landesrat Mag. Karl Wilfing.
Das 1898‐1902 als NÖ Landesheil‐ und Pflegeanstalt für Geisteskranke als Pavillonanlage im Jugendstil errichtete und von Kaiser Franz Joseph 1902 feierlich eingeweihte, heutige Landesklinikum stellt mit seinem Ensemble ein herausragendes Architekturbeispiel des frühen 20. Jahrhunderts dar. Entworfen und ausgeführt von Carlo von Boog, einem Mitarbeiter und Schüler Otto Wagners, steht es heute unter Ensemble‐Denkmalschutz. Die Bestandsanlage ist streng achsial‐symmetrisch angeordnet, im Masterplan wurde um den bestehenden Kern eine ringförmige Erweiterungszone geplant. Die Drogenentzugsstation wurde in vorgezogener Errichtungsphase bereits realisiert und in Betrieb genommen.
Nach Abschluss der Projektentwicklungsphase für das Landesklinikum Mauer wird nun die Bauphase 1 zur Realisierung freigegeben. Die Entwurfsplanung ist bereits abgeschlossen. Die einzelnen Häuser werden ein‐ und zweigeschossig, sowie teilunterkellert ausgeführt. Besonderes Augenmerk wird auf die Einbindung und Zugänglichkeit der wunderschönen Parkanlage gelegt.
„Nach Abwicklung der erforderlichen behördlichen Verfahren und der Ausschreibungsphase, wird die Realisierung der Bauphase 1 im Jahr 2015 beginnen und bis zur Fertigstellung ca. zweieinhalb Jahre dauern“, erklärt Regionalmanager Dr. Andreas Krauter, MBA.





