< vorhergehender Beitrag

Intensivstation beschreitet innovative Wege

DGKP Christian Berger, stellvertretender Stationsleiter auf der Abteilung für Intensivmedizin am Landesklinikum Hollabrunn, stellte das bisherige Bestell-System von Material-, Medikamenten- und Verbrauchsmaterialien auf ein innovatives Barcode-System um. Diese Umstellung hat sich bereits gut etabliert und bestens bewährt.


(v.l.) STL-Stv. DGKP Christian Berger, stv. Pflegedirektorin HFK DGKS Michaela Rausch, STL DGKP Michael Dörfler

Das Vorhandensein der medizinischen und pflegerischen Materialen und Medikamenten in einem Klinikum ist Voraussetzung, um die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten stets zu gewährleistet. Somit muss auf akkurates Bestellwesen kontinuierlich geachtet und dieses sorgfältig durchgeführt werden. Jedem Artikel, seien dies Medikamente, Verbrauchsmaterialien oder Ähnliches, ist eine Bestell-Nummer zugeordnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der intensivmedizinischen Abteilung am Landesklinikum Hollabrunn gaben vor der Umstellung auf das neue Barcode-System bei Materialanforderungen die entsprechenden Bestellnummern händisch ein. Diese Nummerneingabe wurde dann elektronisch an den Bestell-Verantwortlichen zur Nachbestellung weitergeleitet.

DGKP Christian Berger überlegte, wie man hierbei sowohl eine Arbeitserleichterung erzielen aber auch einer möglichen Fehleranfälligkeit entgegenwirken könnte. In der Folge reformierte er das bisherige Bestell-System auf ein innovatives Barcode-System, dies führte in der Folge zu einer enormen Arbeitserleichterung und half auch dabei, mögliche Fehlerquellen beim Abtippen der Bestellnummer zu minimieren bzw. zu vermeiden. Die Umstellungsphase der gesamten intensivmedizinischen Abteilung dauerte ungefähr ein knappes Jahr. DGKP Berger wandelte alle Artikelnummern der Medikamente, Verbandsbedarf und sonstigen Verbrauchsmaterialien in Barcodes um. Dieser Strichcode wurde auf Etiketten gedruckt und mit einem Kunststoffüberzug versehen, damit auch den hygienischen Vorschriften Rechnung getragen wurde. Mit einem Scanner scannt man über den Strichcode, dieser wird in das System übernommen und die zu bestellende Artikelnummer wird an die zuständigen Bestell-Verantwortlichen im Landesklinikum weitergeleitet.

DGKP Christian Berger über die erfolgreiche Umsetzung seines Vorhabens: „Ich bedanke mich bei Stationsleiter DGKP Michael Dörfler, der mich bei meinem Vorhaben unterstützt hat. Er hat sich dafür eingesetzt, einen Scanner und ein Notebook anzukaufen. Die Umstellung auf das neue System bedeutet für unser Team eine wesentliche Arbeitsersparnis bei den Bestellvorgängen, außerdem kann sich beim Eintippen der Bestellnummern kein Fehler mehr einschleichen.“

Die hierfür benötigten Materialien waren ein Notebook, Klebeetiketten und ein Scanner. Zusätzlich wurde noch ein Notebook-Wagen angeschafft, damit das System jederzeit mobil verwendet werden kann. Damit besteht die Möglichkeit, direkt in den Lagerräumen per Scanner den Strichcode einzuscannen.

STL DGKP Michael Dörfler über das außerordentliche Engagement seines Kollegen: „Christian Berger hatte die Idee zur Umsetzung auf das neue, moderne Barcode-System und er hat dies mit überdurchschnittlichem Engagement und mit großer Motivation optimal umgesetzt. Ich freue mich sehr, dass dieses neue System so gut funktioniert, denn dies bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung und Zeitersparnis bei den Bestellvorgängen. Die damit freigewordenen Ressourcen können wir nun zum Wohle der Patientinnen und Patienten bestmöglich einsetzen.“