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Internationaler Tag der Händehygiene

Im medizinischen und pflegerischen Alltag steht kein Instrument so sehr im Fokus wie die menschliche Hand. Hände stellen – laut aktuellem Stand der Wissenschaft – das größte Übertragungsrisiko von Krankheitserregern dar. Um auf die besondere Bedeutung der Händehygiene für die Sicherheit der Patientinnen und Patienten aufmerksam zu machen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den 5. Mai zum Internationalen Tag der Händehygiene ausgerufen.


Martha Maurer verwendet den Händedesinfektionstower im Eingangsbereich immer wieder gerne, wenn sie im Landesklinikum Termine oder Besuche wahrnimmt.

Professionelle Händehygiene ist eine der wichtigsten und zugleich einfachsten Maßnahmen zum Schutz vor unerwünschter Übertragung von Infektionserregern. Die Geschichte der Händehygiene reicht bis in die Antike zurück. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert ist durch Studien und Berichte wissenschaftlich erwiesen, dass eine adäquate Händehygiene die  effektivste Maßnahme ist, um sich und andere vor Infektionen zu schützen.

Die Hygiene der Hände stellt somit eine wesentliche Infektionsprävention im Kampf gegen Infektionen in allen Bereichen des Gesundheitswesens dar.

Seit Herbst 2014 steht im Landesklinikum Korneuburg-Stockerau für alle Besucher und Patienten im Eingangsbereich ein sogenannter Hygienetower mit einem Händedesinfektionsmittelspender, inkl. Information zur Durchführung der Händehygiene, zur Verfügung. Mit einer korrekt durchgeführten Händedesinfektion kann jeder zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen beitragen.