Neubau LK Neunkirchen: Bohrungen als bauvorbereitende Maßnahmen
Im Zuge der bauvorbereitenden Maßnahmen finden aktuell auf dem Gelände des LK Neunkirchen Bohrungen statt. Diese sind wichtig, um für das geplante Neubauprojekt die Bodenbeschaffenheit sowie die Grundwassersituation genau zu kennen.

Bei den Bohr-, Sondierungs- und Schürfarbeiten am Klinikareal: (v.l.) Abgeordneter zum NÖ Landtag Hermann Hauer, Kaufmännischer Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck und Projektleiter Dipl. KH-BW Ing. Franz Pöltl
„Die Bodenuntersuchung ist notwendig um vor der eigentlichen Bauphase die tatsächlichen Gegebenheiten des Baugrundes sowie der Grundwassersituation genau zu kennen und weiters soll die optimale Lage für den Erdspeicher bestimmt werden“, erklärt der Kaufmännische Direktor des Landesklinikums Neunkirchen Dipl. KH-BW Johann Ungersböck. Die gesamte Beprobung des Baugrundes setzt sich aus mehreren Phasen zusammen. Die „Bodenschürfungen“ dienen hauptsächlich der chemischen Klassifizierung des Bodens, die „Kernbohrungen“ der Darstellung des Schichtaufbaus des Bodens und die Rammsondierungen geben Aufschluss über die Lagerungsdichte. „Darüber hinaus wird sicherheitshalber eine Ortung nach möglichen Kriegsrelikten durchgeführt. Erst wenn keine gefunden werden, kann der jeweilige Bohrvorgang starten“, erklärt Projektleiter Ing. Franz Pöltl die besonderen Herausforderungen. Die Bohrungsarbeiten dauern insgesamt etwa vier Wochen.





