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Neue Röntgen-Durchleuchtungsanlage

In der Röntgenabteilung des LK Gmünd ist eine Durchleuchtungsanlage in Betrieb, die höchste medizinische Anforderungen erfüllt.


Besichtigung der neuen Durchleuchtungsanlage (v.l.) 1. Reihe: Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider, Prim. Dr. Christa Menner, Ärztl. Dir. Prim. Univ.-Doz. Dr. Manfred Weissinger; 2. Reihe: Stellv. Pflegestandortleiterin DGKS Roswitha Zimmermann, Stellv. Kfm. Standortleiterin Dipl. KH-BW Doris Miniböck, Ärztl. Standortleiter Prim. Dr. Michael Böhm, Kfm. Dir. Mag. Franz Huber und Betriebsrätin DGKS Elisabeth Hofmann

Der Unterschied zur herkömmlichen Röntgenaufnahme besteht darin, dass nicht nur statische Bilder erstellt werden können, sondern Bewegungsabläufe wie z. B. ein Schluckvorgang dargestellt werden können. Strukturen wie z.B. Knochen- oder Weichteile können besser sichtbar gemacht und auch vergrößert werden. Die Röntgenstrahlung, die im Vergleich zur konventionellen Röntgenaufnahme wesentlich geringer ausfällt, trifft bei einer Durchleuchtungsanlage nicht auf einen Röntgenfilm bzw. auf eine Speicherfolie, wo die Bilder erst ausgelesen werden müssen, sondern auf einen Detektor, der die Bilder direkt auf einen Bildschirm überträgt. Von dort sind sie innerhalb von Sekunden zur Befundung abrufbar.

Der Ärztliche Direktor Prim. Univ.-Doz. Manfred Weissinger ist erfreut: „Die neue Röntgendurchleuchtungsanlagebringt für Patienten enorme Vorteile.“ Und Prim. Dr. Christa Menner, Vorstand der Röntgenabteilung, erklärt: „Die Strahlenbelastung ist weitaus geringer als bei einer herkömmlichen Röntgenaufnahme, die bessere Darstellung der Strukturen erleichtert die Diagnose und außerdem ist der Röntgentisch höhenverstellbar, sodass auch weniger mobile Patienten bequem auf- und absteigen können.“