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Patienten-Identifikations-Armbänder: Wir gehen auf Nummer sicher

HOLLABRUNN. Im Landesklinikum Hollabrunn gibt es neue Patientenarmbänder zur eindeutigen Identifikation der Patientinnen und Patienten während deren stationärem Aufenthalt. Diese Innovation ist ein zusätzlicher wichtiger Schritt zur optimalen Patientensicherheit. Im


Die neuen Patienten-Identifikations-Armbänder im Landesklinikum Hollabrunn

 Jahr 2011 wurden im Landesklinikum Hollabrunn 8.913 Patienten stationär betreut. Kompetente Pflege und ärztliche Betreuung, effektive Therapie, individuell angepasste Kostverordnung und richtige Medikation spielen bei der schnellen Genesung der Patienten eine enorm wichtige Rolle und sind grundlegende Voraussetzungen für eine fachgerechte, sichere und erfolgreiche Betreuung.  Pflegedirektorin DGKS Ingrid Czink betont die enorme Bedeutung der neu gesetzten Maßnahme: „Schon die kleinste Verwechslung, bei der ein Patient nicht jene Behandlung erhält, die für ihn vorgesehen ist, kann überaus gravierende Konsequenzen und weitreichende Folgen haben.“  Bereits bei der stationären Aufnahme in das Landesklinikum Hollabrunn bekommt der Patient ein Kunststoffarmband auf das Handgelenk. Dieses dient zur raschen, leicht überprüfbaren, persönlichen Patientenidentifikation vor jeder diagnostischen und therapeutischen Behandlung. Auf dem Armband sind Vorname, Familienname, Geburtsdatum, klinikumsinterne Abteilung sowie Station vermerkt. Um den Anforderungen des Datenschutzes gerecht zu werden, sind die persönlichen Daten auf dem Armband so gestaltet, dass sie im Vorübergehen mit einem kurzen Blick nicht lesbar sind. Die Bänder gibt es in den Farben weiß, rosa, blau und rot. Prinzipiell ist für alle Patienten ein weißes Armband vorgesehen, außer es handelt es sich um Patientinnen auf der Geburtenabteilung des Klinikums. Dort bekommen die Wöchnerin und ihr Baby die Bänder jeweils in der gleichen Farbe (Mutter und Tochter bekommen ein rosa, Mutter und Sohn erhalten ein blaues Armband).   Pflegedirektorin DGKS Ingrid Czink ergänzt: „Unabhängig davon, ob rosa, blau oder weiß, falls der Patient Allergiker ist, wird zusätzlich noch ein rotes Band angebracht, da in diesem Fall besondere Vorsicht beim optimalen Behandlungsprocedere geboten ist.“  Bei der Entlassung des Patienten aus dem Klinikum wird das Patienten-Identifikations-Armband wieder abgenommen und datenschutzkonform entsorgt.