< vorhergehender Beitrag

Praktisches Notfalltraining IMCU/Wachkoma

Vor ca. einem halben Jahr wurde von der Stationsleitung und dem stationsführenden Oberarzt die Idee geboren, das Notfalltraining praxisnah und der Realität entsprechend zu gestalten.


(v.l.) Dr. Nadja Lehner, DGKP Bernhard Grill, Ass. Dr. Johannes Bilek, DGKS Margret Ehrenhöfer

Diese Idee wurde nun umgesetzt: Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des interdisziplinären Teams wird 2-mal im Monat die Gelegenheit geboten, anhand einer selbst gebastelten Puppe realitätsgetreu zu trainieren. Das Training findet direkt im Bereich der IMCU/Wachkoma statt und dauert ca. 1 ½ Stunden.  Das diensthabende Team trainiert wichtige Maßnahmen wie Beatmung mittels Ambubeutel und Maske, Herzdruckmassage, nichtinvasive Beatmung, Intubation, Bronchoskopie usw.  

Der Ablauf bzw. das „Szenario“ erfolgt nach einem vorher festgelegten „Drehbuch“, welches vom stationsführenden Oberarzt und der Stationsleitung ausgearbeitet und laufend adaptiert wird.  Der Trainingsablauf selbst wird beobachtet, dokumentiert und anschließend im Rahmen einer Feedbackrunde mit den Betroffenen vom Training besprochen.  

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind begeistert, denn trotz dessen, dass anhand einer Puppe trainiert wird, steigt der Adrenalinspiegel wie beim echten Notfall rasch an“, so DGKP Johann Wagner, pflegerische Stationsleitung.