Projekt „Herzkissen“ – Verknüpfung von Theorie und Praxis
Im Rahmen des Unterrichtsgegenstandes „Kreativitätstraining“ an der Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege am LK Tulln haben Schüler des 3. Ausbildungsjahres hundert herzförmige Kissen genäht, die sich optimal den anatomischen Gegebenheiten für Patienten nach Brustkrebsoperationen anpassen.

Die Schülerinnen mit (1. Reihe 1.v.l.), Schuldirektorin Rosa Kuselbauer (2. Reihe r.) und OA. Dr. Bernhard Zeh und Stationsleitung DGKS Andrea Schuster (letzte Reihe Mitte)
Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen von Frauen, oft ist zur Behandlung eine Operation notwendig. Die Narbe nach einer Brustoperation befindet sich in der Achselhöhle. Ein spezielles Kissen kann helfen, die postoperativen Schmerzen und Lymphschwellungen der betroffenen Frauen zu lindern. Um den persönlichen Bezug zwischen Patientin und Schülerin herzustellen, wurde jedes Herz mit einem Namenskärtchen und kurzer Projektbeschreibung versehen. Die Herzkissen wurden von Dir. Rosa Kuselbauer und der zuständigen Lehrerin Astrid Schatz feierlich an die Stationsleitung und OA Dr. Bernhard Zeh übergeben. Frisch operierte Patientinnen erhalten nun an der chirurgischen Abteilung des LK Tulln diese Herzen als kleine Hilfestellung zur Alltagsbewältigung.





