Qualitative Pflege bei Krebserkrankungen
DGKS Manuela Stark absolvierte von Jänner bis Dezember 2012 die Weiterbildung „Onkologische Pflege“ in der Akademie der steiermärkischen KrankenanstaltengesellschaftmbH in Graz. Diese fachspezifische Ausbildung spielt in der Betreuung von Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung eine übergeordnete Rolle.

(v.l.) Pflegedirektorin DGKS Ingrid Czink, Onkologische Fachpflege DGKS Manuela Stark und Pflegedirektorin-Stv. DGKS Michaela Bocsa
Die Onkologie-Weiterbildung beinhaltete insgesamt 300 Theoriestunden, welche in vier Theorieblöcke untergliedert waren. Ein 300 Stunden umfassendes Praktikum rundete diese Ausbildung ab. Zu den Schwerpunkten dieser fachspezifischen Ausbildung zählten neben der allgemeinen und der speziellen Onkologie auch die besondere Pflege im onkologischen Bereich sowie Psychoonkologie und Kommunikation. Hier wurde das Augenmerk vor allem auf Konflikt- und Stressmanagement und auf eine adäquate Gesprächsführung in diesem besonders sensiblen Bereich gelegt.
Die erforderlichen Praktika absolvierte DGKS Manuela Stark im Landesklinikum Krems sowie beim Palliativteam des Landesklinikums Hollabrunn. DGKS Manuela Stark über ihrer Ausbildung: „Bei dieser Weiterbildung und bei den Praktika konnte ich meine bisherigen fachlichen Kenntnisse im Bereich der Onkologie-Pflege weiter vertiefen und perfektionieren. Einige Erkenntnisse davon möchte ich gerne in der Onkologie-Ambulanz am Landesklinikum Hollabrunn einfließen lassen, seien es neu konzipierte Merkblätter oder neue Impulse hinsichtlich der Mundpflege während der Chemotherapie.“
Der Titel der schriftlichen Abschlussarbeit lautete „Die Ursachen sexueller Störungen bei Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen“. Pflegedirektorin DGKS Ingrid Czink über die absolvierte Onkologie-Weiterbildung: „DGKS Manuela Stark hat diese bedeutende, qualitative Ausbildung mit Bravour gemeistert, wozu ich ihr im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums Hollabrunn sehr herzlich gratuliere.
Der Bereich der Onkologie-Pflege ist von enormer Bedeutung, da die Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung bei ihrer Therapie oft an physischen und psychischen Grenzen stoßen. Fachliches, qualifiziertes Know How in der Onkologie-Pflege ist hierfür unumgänglich.“





