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Spitzenathletin als Medizinstudentin: Beate Schrott lernt am Landesklinikum Krems

Praxiserfahrung nimmt gerade im Medizinstudium einen hohen Stellenwert ein. Mindestens 4 Monate ihres Studiums verbringen die Medizinstudenten in Österreich daher in, Famulaturen genannten, Pflichtpraktika, in den verschiedensten Bereichen der Medizin.


Unter Anleitung von OÄ Dr. Andrea Podolsky absolvierte Beate Schrott ihr Praktikum auch am IPAS des Landesklinikums Krems. Ihr Bruder, Dr. Martin Schrott, stellte sich als „Versuchskaninchen“ zur Verfügung.

Eine besonders prominente Studentin absolvierte nun ein vierwöchiges Praktikum an der Internen Abteilung des Landesklinikums Krems: Beate Schrott, die erfolgreichste Leichtathletin Österreichs, nutzte die Gelegenheit auch zur Fortbildung im Bereich der Sportmedizin.  Ihren bisher wohl größten sportlichen Erfolg erzielte die 25-jährige St. Pöltnerin 2012 bei den Olympischen Sommerspielen in London.

Als erste Österreicherin, die seit 1948 ein Sprintfinale erreichte, belegte sie im 100 Meter Hürden- Bewerb den sensationellen 8. Platz. Im zivilen Leben eifert sie jedoch ihrem Bruder Martin nach, der bereits als Turnusarzt am Landesklinikum Krems tätig ist. Selbstverständlich galt ihr besonderes Interesse dem Institut für Präventiv- und Angewandte Sportmedizin (IPAS), das von der renommierten Sportmedizinerin OÄ Dr. Andrea Podolsky geleitet wird. Dort erlebte die angehende Ärztin das scheinbar vertraute Feld der  Leistungsdiagnostik erstmals aus Sicht der Medizinerin.