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Tagebuch für Patienten

Als neue Serviceleistung für Patienten im LK Hochegg Ein Tagebuch zu führen ist für viele Menschen eine zusätzliche Verarbeitung ihrer Gefühle, Gedanken, Freuden, Wünsche und Fragen.


Im Krankenhaus erhalten die Patienten viele Informationen über ihre Erkrankung.  Die Konfrontation mit bestimmten Diagnosen ist für alle Beteiligten – Patient/Angehörige/Freunde/interdisziplinäres Behandlungsteam – immer wieder eine große Herausforderung. Vor allem wenn Krankheiten diagnostiziert werden, wo der Weg bis zur Gesundung ein langer ist, chronisch verlaufen oder sogar bis zum Tod führen.  Auf Initiative von Stationsleitung Huber Brigitte wird der Gedanke, Patienten in unserem Klinikum Schriftmaterial in Form von Tagebüchern zur Verfügung zu stellen, in die Praxis umgesetzt. Der Gedanke wurde von Pflegedirektorin Christa Grosz weiterentwickelt und mit großem Engagement zu Ende geführt.  Die Pflegepersonen werden, natürlich auch auf interdisziplinäre Anregung durch Psychologen, Ärzte usw., die Maßnahme „Tagebuch“ gezielt einsetzen.  Die 1. Auflage dient dazu, Erfahrungen zu sammeln und bei Bedarf Verbesserungen einzuleiten. Nach Evaluierung soll im gesamten Klinikum dieses Tagebuch zur Krankheitsverarbeitung gezielt eingesetzt werden. 

Mit dieser Initiative wurden zwei Ziele erreicht: 

  • Unter dem Motto des Leitbildes,  „Wir richten unser Handeln nach den Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten“  begegnen wir der Individualität des Patienten und unterstützen ihn durch diese Maßnahme noch intensiver bei der Krankheitsverarbeitung 
  • Die Motivation der Mitarbeiter wurde durch Anerkennung und Umsetzung ihrer Ideen erhöht 

… unsere Vision zieht (hoffentlich) Kreise.