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Top Manager von General Electrics besucht die Waldviertler Kliniken

Der Senior Vice President des weltgrößten Elektrotechnikunternehmens besuchte die Waldviertler Kliniken, die sich an einem Entwicklungsprojekt des Konzerns beteiligen.


Freude über den hochrangigen Besuch: (v.l.) Univ.-Prof. Prim. Dr. Martin Breitenseher, Ärztlicher Direktor Landesklinikum Horn-Allentsteig, Achim Berlis, General Manager Germany & Central Europe GE Healthcare Information Technologies Europe, Projektmanager Ing. Alexander Bernegger, Michael W. Jackman, Senior Vice President Speciality Solutions GE Healthcare Information Technologies und Dr. Andreas Reifschneider, Regionalmanager Waldviertel

Michael Jackman verantwortet in dieser Funktion unter anderem den Bereich Medizintechnik und Medizininformatik als General Manager weltweit. Am 21.3.2014 informierte er sich einen Tag lang über die Fortschritte des Entwicklungsprojektes PACS im Waldviertel: Die radiologischen Institute der Waldviertler Landeskliniken arbeiten seit Jahren eng mit allen niedergelassenen Radiologen in der Region zusammen um bestmögliche Diagnoseversorgung der Bevölkerung bereitzustellen.

Schneller und vor allem sicherer Zugriff auf Voruntersuchungen durch den Radiologen und den behandelnden Arzt hilft Mehrfachuntersuchungen zu vermeiden und die Qualität der Diagnosen abzusichern, besonders dann wenn ein Patient an mehreren Instituten im Waldviertel versorgt wird. Um die dafür erforderlichen medizinischen Anwendungsprogramme laufend weiter zu entwickeln, beteiligen sich die die Waldviertler Kliniken an einem weltweiten Entwicklungsprojekt des General Electrics Konzerns. Mit der neuen Technologie ist es beispielsweise möglich, unfallchirurgische und radiologische Fachärzte an anderen Klinikstandorten bei der Erstversorgung von Unfallopfern an jedem Waldviertler Klinikum "online" einzubinden.  

Jackman zeigt sich begeistert: „Es ist wirklich überzeugend, wie die ersten Projektergebnisse dieser im Jahr 2011 gestartete Initiative bereits zum Nutzen der Patienten in der Region eingesetzt werden. Mein Unternehmen schätzt die Beteiligung der Waldviertel Kliniken sehr, da in dieser Region eine hochentwickelte Kultur der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Instituten gelebt wird. Das ist auch ein Trend den wir weltweit beobachten. Die Region  Waldviertel zeigt, wie durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen der Kliniken und der niedergelassenen Partner eine optimale Patientenversorgung sichergestellt und trotzdem entscheidende ökonomische Vorteile erwirtschaftet werden können.“ 

Wir sind auf dem richtigen Weg

General Electrics investiert bis 2016 mehr als 150 Mio. USD in die Entwicklung dieses Programmes und der heutige Besuch bestätigt die Ziele unserer Initiative." resümiert Michael Jackman beim abschließenden Treffen mit Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider.  

„Mit der Beteiligung an diesem Programm können wir unsere regionalen Anforderungen an die neuen Medizinprodukte direkt bei den Entwicklern in den USA platzieren und in einem sehr frühen Zeitpunkt von der Ergebnissen profitieren." zeigt sich Regionalmanager Dr. Andres Reifschneider vom Nutzen dieser Kooperative ebenfalls überzeugt. 

„Die Mitarbeiter unserer Projektgruppe wurden von General Electrics eingeladen, ihr Wissen über die Ablaufe verteilter radiologischer Diagnostik im Rahmen von zweiwöchigen Produktbesprechungen mit den amerikanischen Entwicklern mittels Telekonferenz zu diskutieren." freut sich der ärztliche Direktor Univ. Prof. Prim. Dr. Breitenseher über die Anerkennung der Kompetenzen der Mitarbeiter im Waldviertel.    

Projektmanager Ing. Alexander Bernegger greift abschließend noch das Thema Datenschutz auf: „Den Schutz der Patientendaten bei der Kommunikation zwischen den einzelnen Gesundheitsdienstleistungsanbietern sicherzustellen ist eine der grundlegenden Forderungen an die amerikanische Produktentwicklung."  In kritischen Versorgungssituationen, wie zum Beispiel bei der Erstversorgung von Unfallopfern ist Geschwindigkeit und unkomplizierter Zugriff auf die Daten essenziell, aber die Geschwindigkeit darf nicht zu Lasten der Datensicherheit gehen. Das angewendete Programm zielt neben der Entwicklung von automatisierten Funktionen zum Zugriff auf medizinisch relevante Diagnosedaten besonders auf den Schutz der Privatsphäre des Patienten.