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Wasser für die Ärmsten – Projekt-Patenschaft für Zisternen-Bau übernommen

Schülerinnen und Schüler des zweiten Ausbildungsjahres der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn unterstützen mit ihrem Klassenvorstand Thomas Krause, MSc, im Rahmen des Ethikunterrichts ein Wasserversorgungsprojekt der Hilfsorganisation ADRA in Kenia (Afrika).


(v.l.) sitzend: Bianca Engelmann, Ilse Koprax, Stefanie Kainz, Manuela Polisensky, stehend: Julia Pfeifer, Romina Jony, Theresa Strell, Cornelia Schneider, Veronique Hartmann, Doris Löscher, Stefan Bergmann, Kerstin Dietler, Nicole Holzschuh, Lehrer f. GuKPS Thomas Krause, MSc, Lisa Sagmeister, PR-Koordinatorin von ADRA Österreich Corinna Wagner

ADRA ist eine österreichische Hilfsorganisation, welche bei Notfällen im In- und Ausland hilft und das Spendengütesiegel trägt. ADRA steht für „Adventist Development und Relief Agency“ (Adventistisches Entwicklungs- und Hilfswerk) und wurde von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet. Diese Kirche ist in Österreich seit Juli 1998 eine staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft und vermittelt Werte wie soziale Tätigkeiten, Nächstenliebe und christlichen Glauben.  Pflegepädagoge DGKP Thomas Krause, MSc, Lehrer an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege in Hollabrunn, ist schon seit Jahren ehrenamtlich für ADRA tätig.

Thomas Krause, MSc, lud Anfang April 2013 Corinna Wagner, PR-Koordinatorin von ADRA Österreich, ein. Sie informierte die Schülerinnen und Schülern ausführlich über die Tätigkeiten dieser international arbeitenden Hilfsorganisation, welche mit möglichst wenig finanziellen Investitionen hilft, dafür aber umso mehr die organisierte Anleitung zur Selbsthilfe forciert. 

Thomas Krause, MSc, berichtet über die ersten getätigten Schritte: „Corinna Wagner stellte bereits den Kontakt zu einer Grundschule (Integrity Primary School) in Belbur her. Belbur ist ein Dorf, das 170 km nordwestlich von Nairobi (Kenia) liegt. Vor Ort gibt es kein Wasser und der Grundwasserspiegel lässt eine Brunnenbohrung nur unter äußerst erschwerten Bedingungen zu. Andere Quellen sind sehr weit weg und verschmutzt. Wassermangel und Verunreinigung wirken sich negativ auf die Gesundheit und Lernfähigkeit der Kinder aus.“  Um den Schülerinnen und Schülern der Grundschule in Belbur die Wasserversorgung nachhaltig zu sichern, wird nun eine Zisterne errichtet. Eine Zisterne ist ein unterirdischer bzw. abgedeckter Behälter, mit dem Niederschlags- bzw. Oberflächenwasser gesammelt wird. Dieses steht dann als Trink- oder Nutzwasser zur Verfügung.

Die Klasse des zweiten Ausbildungsjahres der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn hat die Projektpatenschaft für den Zisternen-Bau übernommen und unterstützt dieses Vorhaben finanziell. Um das nötige Geld zu sammeln, haben sich alle Schülerinnen und Schüler des 2. Ausbildungsjahres unter Mitwirkung des Klassenvorstandes bereit erklärt, monatlich einen gewissen Betrag zu spenden. Bereits nach kurzer Zeit überreichten die Schülerinnen und Schüler eine Spende von 1.000 Euro, mit der nun das Vorhaben in Belbur verwirklicht wird.  Klassenvorstand Thomas Krause, MSc, hält die Schülerinnen und Schüler über die Projektfortschritte des Zisternen-Baus auf dem Laufenden.