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Weinviertel: Noch mehr Vernetzung zwischen Landeskliniken dank Videokonferenz

Seit November gibt es dank des Einsatzes von spitalsübergreifenden Videokonferenzen eine weitere Qualitätssteigerung in der Behandlung von Krebspatienten im Weinviertel. Ende November fand im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf die Kick Off Veranstaltung mit einer Übertragung zwischen den Kliniken Mistelbach-Gänserndorf und Hollabrunn statt.


Bei der ersten Videokonferenz zwischen dem Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf und dem Landesklinikum Hollabrunn trafen sich der IT-Verantwortliche des Landesklinikums Hainburg Christian Genitheim, der Kaufmännische Direktor-Stv. und IT-Leiter DI Karl Schreiber des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf, IT-Regionalkoordinator Ing. Stefan Pruckner, die Initiatorin des Videokonferenz-Projektes Mag. Sandra Büchse von der NÖ Landeskliniken-Holding, der Pflegedirektor DGKP Josef L. Strobl, akad. PD (Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf), Pflegedirektorin DGKS Ingrid Czink, akad. gep. Leiterin (Landesklinikum Hollabrunn), der Ärztliche Direktor Prim. Univ. Doz. Dr. Otto Traindl (Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf), der Prim. Univ. Doz. Dr. Rudolf Kuzmits (Landesklinikum Hollabrunn), der stv. Ärztliche Direktor Prim. Dr. Wolfgang Pichler , MAS (Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf) und der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-BW PhDr. Josef Schneider, MSc, MBA (Landesklinikum Hollabrunn) (v.l.).

In den NÖ Landeskliniken gibt es derzeit 16 Tumorboards, die alle ein bis zwei Wochen stattfinden. Tumorboards sind interdisziplinäre Besprechungen von Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen für Patienten, die an bösartigen Tumorerkrankungen leiden. Über das moderne Videokonferenzsystem via Bild und Ton werden die Befunde diskutiert und die weitere Behandlung besprochen und festgelegt.  Besondere Bedeutung erlangen diese interaktiven Besprechungen durch die  Möglichkeit des raschen Daten- und Meinungsaustausches medizinischer Experten an verschiedenen Klinikstandorten. Aber auch für kurze Besprechungen zwischen den Häusern kann das Videokonferenzsystem genutzt und so viele Fahrten vermieden werden. 

„Diese Videokonferenzen bringen eine deutliche Qualitätsverbesserung durch die gemeinsame Erörterung der Fälle und eine Verbesserung der Gesamtversorgung in der Region“, sind die beiden ärztlichen Direktoren des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf, Prim. Univ. Doz. Dr. Otto Traindl und des Landesklinikums Hollabrunn, Prim. Univ. Doz. Dr. Rudolf Kuzmits überzeugt.