Wohlfühlen am Arbeitsplatz
Eine Reihe von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung gab es im Landesklinikum Hainburg: In Zusammenarbeit mit der Kollegialen Führung, dem Regionalmanager DI Jürgen Tiefenbacher, Betriebsrätin Elisabeth Simeth, Arbeitsmedizinerin OÄ Dr. Gyöngyi Fodor, der Initiative „Tut gut“ und der „Gesunden Gemeinde“ wurde im Jahr 2013 ein ausgeglichenes Programm für Körper, Geist und Seele geboten.

Rückenfit-Tag in der Haustechnik: (v.l.) Mag. Helmut Buzzi und Hausarbeiter Johann Wandl

Rückenfit in der Küche: (v.l.) Köchin Mirjana Vasic, Küchenhilfe Slavica Milatovic und Mag. Helmut Buzzi
Ziel ist es langfristig:
- die Kommunikation zu verbessern
- die Motivation zu erhöhen
- das Gesundheitsbewusstsein zu fördern
- Stress zu reduzieren und die eigenen Ressourcen zu stärken
Das wird versucht zu erreichen, indem an zwei Hebeln angesetzt wird, den Verhältnissen und dem Verhalten.
Um die Verhältnisse zu verbessern, arbeite das Team in Projekten an einer stetigen Optimierung der Abläufe, fördert damit die Teamarbeit und passt die Arbeitsplätze den neuen Anforderungen an. 2013 stand die IDA unter der Leitung von ÖÄ Dr. Gyöngyi Fodor mit Prozessanpassungen und der Erarbeitung eines Organisationskonzeptes durch DGKS Anni Szekely auf der Aufgabenliste. Auch die IMCU kann ein erstklassiges Stationshandbuch vorweisen, das durch das klare Vorgeben von allen Abläufen und Strukturen Missverständnissen in der Zusammenarbeit vorbeugt und somit Stress im Team vermeidet. In den neugestalteten Arbeitsräumen der Chirurgie 1 und Interne 1 wurde besonders auf die ergonomisch richtigen Verhältnisse geachtet.
Um das – gesunde – Verhalten zu fördern, wurde wieder Dr. Alexandra Matzek für die Weiterführung der Alexander Technik gewonnen, DSA Doris Schwarzberger als unsere Supervisorin im Haus weiter etabliert, im Bereich der Haustechnik und der Küche einen „Rückenfit“-Tag abgehalten und ein Workshop gemeinsam mit der „Gesunden Gemeinde“ zum Thema Gemeinschaft (er)leben angeboten. Für die Führungskräfte der Pflege wurde eine Reihe an Schwerpunkttagen abgehalten zum Thema achtsamkeitsorientiertes Führen und stressfreie Kommunikation.
Wichtig ist der Gesundheitskoordinatorin Marion Hoffmann, „dass wir uns an den Bedürfnissen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern orientieren. Befragungen und Gespräche, Kennzahlen, Anregungen und Ideen, Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik tragen dazu bei, unser Programm laufend auszubauen und anzupassen. Der Mensch verbringt einen großen Teil seiner Lebenszeit am Arbeitsplatz – lasst uns diesen gemeinsam gesund gestalten – damit wir uns wohl fühlen.“





