Landesrat Mag. Karl Wilfing besucht das Landesklinikum Gmünd

(v.l.) Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider, Kaufmännischer Geschäftsführer Dipl. KH-Bw Helmut Krenn, Kaufmännischer Direktor Mag. Franz Huber, Ärztlicher Standortleiter Prim. Dr. Michael Böhm, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Kaufmännischer Standortleiter Dipl. KH-Bw Karl Binder, Pflege Standortleiterin Herta Weissensteiner, MBA, Pflegedirektor DGKP Robert Eberl, akad. gepr. PD, Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Manfred Weissinger, Medizinischer Geschäftsführer Dr. Robert Griessner, Vizebürgermeister Mag. pharm. Gottfried Libowitzky, Betriebsrätin DGKS Elisabeth Hofmann, Zentralbetriebsratsvorsitzender-Stellvertreter Gottfried Feiertag und Abteilungsleiter-Stellvertreter der LAD2-B Mag. Albert Kastl

Mag. Karl Wilfing besuchte in seiner neuen Funktion als zuständiger Landesrat das Landesklinikum Gmünd, machte sich persönlich ein Bild vom Haus und nahm an einer Feierstunde der Röntgenabteilung teil. 

Am 13.8. besuchte Landesrat Mag. Karl Wilfing das Landesklinikum Gmünd, überzeugte sich persönlich von den Leistungen im Haus und feierte mit der Röntgenabteilung offiziell die Inbetriebnahme der neuen Durchleuchtungsanlage und des Detektoraufnahmeplatzes. 

„Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit der NÖ Landeskliniken-Holding. Die 370 bestens ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesklinikum Gmünd sind an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher im Einsatz. Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen und jeder Einzelnen sehr herzlich für das großartige Engagement und werde mein Bestmögliches dazu beitragen, um sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen“, betont Landesrat Mag. Karl Wilfing. 

Nach einer kurzen Präsentation über die Schwerpunkte und Angebote des Landesklinikums Gmünd besichtigte LR Wilfing gemeinsam mit dem Medizinischen Geschäftsführer Dr. Robert Griessner, dem Kaufmännischen Geschäftsführer Dipl. KH-BW Helmut Krenn, dem Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider, der Kollegialen Führung, dem Zentralbetriebsratsvorsitzenden-Stellvertreter Gottfried Feiertag, Abteilungsleiter-Stv. der LAD2-B Mag. Albert Kastl und der Standortleitung des Landesklinikums die Interdisziplinäre Aufnahmeambulanz sowie die Abteilung für Remobilisation und Nachsorge (RNS). 

„Die Interdisziplinäre Aufnahmeambulanz ermöglicht eine Basisabklärung und erste diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei Patientinnen und Patienten, die mit akuten Beschwerden ins Landesklinikum kommen. In diesem modernen Arbeitsbereich wird aufgrund der Erstdiagnostik entschieden, ob der Patient stationär aufgenommen werden muss, oder ein Ambulanzbesuch genügt. Aufnahmeprozesse können dadurch wesentlich beschleunigt und die Wege für unsere Patientinnen und Patienten wesentlich vereinfacht und verkürzt werden“, erklärt der Ärztliche Standortleiter des Landesklinikums Gmünd Prim. Dr. Michael Böhm. 

Anschließend wurden die Räumlichkeiten der RNS besichtigt. Die Station versteht sich als  Bindeglied zwischen Akutspital und der gewohnten häuslichen Umgebung. Der ärztliche Leiter der Abteilung, Prim. Dr. Peter Kellner definiert das Hauptziel der Abteilung: „Wir sind bestrebt, gemeinsam mit einem interdisziplinären Team, das sich aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Ergotherapeutinnen, Diätologinnen und einer Psychologin zusammensetzt, in heller, freundlicher und wohnlicher Atmosphäre die Mobilität von Patientinnen und Patienten wiederherzustellen um eine drohende Pflegebedürftigkeit soweit als möglich zu vermeiden“. 

Im Anschluss daran fand in der Röntgenabteilung eine Feierstunde anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Röntgendurchleuchtungsanlage und eines hochmodernen Detektoraufnahmeplatzes statt.  

Bei der digitalen Röntgendurchleuchtungsanlage besteht der wesentlich Unterschied zur analogen Röntgenaufnahme darin, dass nicht nur statische Bilder erstellt werden können, sondern auch Bewegungsabläufe, wie z.B. ein Schluckakt.  Auch das neue Flachdetektoraufnahmegerät ist ein absolutes Gerät der Spitzenklasse. Durch die große mechanische Mobilität des Detektors können verletzten Patienten die meisten, oftmals sehr schmerzhaften Lagerungsänderungen erspart werden, da ein überwiegender Teil der Röntgenaufnahmen in Rückenlage durchgeführt werden kann.

Prim. Dr. Christa Menner, Vorstand der Röntgenabteilung im Landesklinikum Gmünd betont, „dass beide Geräte überdies den großen Vorteil haben, dass die Strahlendosis wesentlich geringer ausfällt als bei einer herkömmlichen Röntgenaufnahme“. 

Außerdem müssen die Aufnahmen nicht mehr wie bisher von einer Speicherfolie ausgelesen bzw. der Röntgenfilm entwickelt werden, sondern ein Detektor überträgt die Bilder innerhalb von Sekunden direkt auf einen Bildschirm. „Das bedeutet eine schnelle Diagnostik bei Trauma-Patientinnen und -Patienten vor Ort“, führt Prim. Menner weiter aus.