Pflegedirektorin: Christa Grosz, MBA; akad. Sozialmanagerin
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Die akademische Sozialmanagerin Christa Grosz stammt aus einer bäuerlichen Familie aus der Buckligen Welt. Sie wurde zahnärztliche Assistentin, absolvierte im zweiten Bildungsweg die Diplomierung in der Gesundheits- und Krankenpflegschule in Neunkirchen und arbeitete anschließend sieben Jahre im Turnusdienst im Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus in Wien. In dieser Zeit absolvierte sie die Studiumsberechtigungsprüfung für Psychologie, 2000 wechselte sie in das Gemeindekrankenhaus Neunkirchen als Stationsleitung der Unfallabteilung, übernahm 2003 die Bereichsleitung der Unfallabteilung. In diesem Jahr machte sie die Ausbildung zur Qualitätsmanagerin an der Landesakademie Mödling und während der Karenzzeiten für ihre beiden Kinder (derzeit 14 und 7 Jahre alt) die Ausbildung basales und mittleres Management sowie den Aufbau einer QM-Stelle im Lorenz- Böhler-Unfallkrankenhaus. Danach kam sie wieder ans LK Neunkirchen, absolvierte die Ausbildung „Pflegemanager“ und schloss die Ausbildung zum akademischen Sozialmanager ab. Seit September 2010 ist sie nun Pflegedirektorin im LK Hochegg. Motivation schöpft Christa Grosz aus der Begegnung mit Menschen verschiedener Berufsgruppen und aus der Personalentwicklung.
Der Weg des Klinikums bedeutet laut Versorgungsauftrag für Hochegg, Abschied nehmen vom Großteil der Pulmologie und sich neuen Bereichen wie der Palliativversorgung und Psychosomatik zu stellen. Diesen Prozess wolle sie professionell mitgestalten. Am Herzen liegt ihr, „Modelle und passende Arbeitsplätze für ältere Mitarbeiter zu kreieren, um sie länger aktiv im Unternehmen zu binden und ihr wertvolles Erfahrungswissen ins Unternehmen einfließen zu lassen, zum Beispiel für neue Mitarbeiter.“ An der NÖ Landeskliniken-Holding gefällt ihr das unternehmerische Denken: „Ich liebe Vernetzungen, Wissensaustausch, strategische Planungen, Erfahrungsaustausch, Unternehmensziele.“
Entspannen kann sich die verheiratete zweifache Mutter in ihrer Hütte ohne Strom in der Buckligen Welt. Sie spielt Volleyball, hört gerne Musik von klassisch bis Volksmusik, und mag Fußballmatches – meist ist sie Fan von Austria Wien. Und die Region? „Ich lebe gerne hier, weil ich hier meine Wurzeln intensiv spüre. Das gibt mir Sicherheit.“






