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Aufbereitungsverfahren für flexible Endoskope erfolgreich validiert

Validierungen werden im medizinischen Alltag aus Gründen der Qualitätssicherung eine große Bedeutung zugemessen.


(v.l.) Pflegedirektorin Maria Aichinger MSc MBA, DGKS Claudia Schwendenwein (Stationsleitung Medizinambulanz), stv. Pflegedirektorin und Hygienefachkraft Elfriede Ratschiller, DGKS Georgia Hofmann (Stationsleitung Chirurgieambulanz), Hygienefachkraft DGKS Veronika Rosenmayer

Das LK Neunkirchen konnte nun als eine der ersten Kliniken in ganz Niederösterreich die Validierung der Aufbereitungsverfahren für flexible Endoskope erfolgreich abschließen.   Damit erfüllte das Klinikum die Forderungen aus den Artikeln 93 und 94 des Medizinproduktegesetzes, wonach für alle Aufbereitungsprozesse im Krankenhaus eine Validierung erfolgen muss. Durch den frühen Zeitpunkt des Abschlusses ist das LK Neunkirchen in diesem Bereich zudem einer der Vorreiter in ganz Niederösterreich.   Ziel der Validierung eines Aufbereitungsverfahrens ist es, einen Nachweis darüber zu erbringen, dass der gesamte Prozess auf der einen Seite unter den Betriebsbedingungen reproduzierbar ist und auf der anderen Seite auch die beabsichtigte Wirkung erzielt. „Im Falle flexibler Endoskope umfasst die Aufbereitung eine manuelle Vorreinigung, gefolgt von einer maschinellen Reinigung sowie einer maschinellen Desinfektion“, erklärt die stellvertretende Pflegedirektorin und Hygienefachkraft DGKS Elfriede Ratschiller.    Die Abnahme der Validierung erfolgte durch das Institut für angewandte Hygiene unter der Leitung von Mag. Dr. Miorini. „Damit wurde nun die Prozessfähigkeit und Verfahrenseignung für die hygienische Aufbereitung flexibler Endoskope im Landesklinikum Neunkirchen offiziell bestätigt“, so Ratschiller abschließend.