Ausgleich für Körper & Seele
Auf der Sozialpsychiatrischen Tagesklinik am LK Hollabrunn wird seit kurzem auch Shiatsu-Therapie angeboten.
Bewegungstherapeutin Barbara Elischka ist bereits seit 22 Jahren ausgebildete Shiatsu-Expertin und wendet ihr Können auf individuellen Wunsch der Patienten bei deren Behandlung an. Der japanische Begriff „Shiatsu“ bedeutet übersetzt „Fingerdruck“. Bei dieser Technik wird nach fernöstlichem Prinzip manuell mit dem Handballen oder mit dem Daumen eine Druckmassage ausgeübt. Dieses Massagesystem basiert auf dem Meridiansystem der Traditionellen Chinesischen Medizin, da entlang dieser sogenannten Meridiane behandelt wird. Shiatsu ist eine Therapieform, die sowohl Meridiane als auch Atmung stark in das Behandlungskonzept involviert und somit den Körper nicht nur mobilisiert, sondern auch einen körperlich-seelischen Ausgleich herbeiführt und den Energiehaushalt in ein Gleichgewicht bringt. Shiatsu ist eine komplementäre Behandlungsmöglichkeit, die bei den unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen etc. begleitend angewendet werden kann, die jedoch das medizinische Angebot keinesfalls ersetzt. Vor Behandlungsbeginn ist primär und individuell, das Einverständnis des Patienten vorausgesetzt, zu entscheiden, ob diese Art der Therapie bei dem entsprechenden Patienten sinnvoll und anwendbar ist. Bewegungstherapeutin Barbara Elischka erklärt die positiven Auswirkungen von Shiatsu: „Patienten mit psychischen Erkrankungen leiden oft an einer sehr hohen körperlichen Anspannung. Shiatsu kann dieses Spannungsgefühl lindern, und in der Folge kann sich bei den Patienten ein positives Körpergefühl einstellen.“






