Modulsystem: Testbetrieb für den Neubau
Seit Mitte Jänner erprobt man an der Abteilung für Innere Medizin des LK Neunkirchen ein neues Medikamentenlagersystem am Stationsstützpunkt.

(v.l.) DGKS Lydia Eliass, BSc, Bereichsleitung, Mag. pharm. Barbara Januskovecz, Leitung Apotheke, DGKS Ute Zwazl und PKA Dagmar Heiling präsentieren das Modulsystem.
Mit dem sogenannten Modulsystem soll das Pflegepersonal bei seiner Arbeit unterstützt und entlastet werden. Bewährt sich dieses System, soll es im neuen Klinikum zum Einsatz kommen. Beim Modulsystem handelt es sich um flexible Trägerkomponenten, in denen an der Abteilung benötigte Medikamente und andere medizinische Verbrauchsgüter untergebracht werden. Die Leiterin der Krankenhausapotheke Mag. pharm. Barbara Januskovecz freut sich: „Kleine, übersichtliche und platzsparende Lager und trotzdem immer genau das, was gebraucht wird. Mit diesem System kommen wir diesem Ziel ein gehöriges Stück näher.“ Die Funktionsweise des Modulsystems ist schnell erklärt: Die Waren und Arzneimittel werden vom Hol- und Bringdienst auf die Station gebracht. Anschließend werden diese im Modulsystem von einem pharmazeutisch kaufmännischen Assistenten verstaut. Es gibt für jeden Artikel ein Haupt- sowie ein Vorratsfach. Ist das Vorratsfach leer, erfolgt mittels Scanner eine Bestellung mit definierter Mengenangabe. Die Wartung und Nachbestellung der derzeit etwa 500 Medikamente, Infusionen sowie medizinischen Einmalartikel übernimmt ein pharmazeutisch kaufmännischer Assistent in enger Absprache mit der Stationsleitung. Diese EDV-gestützte Logistik erleichtert die Übersicht über die Artikel und beschleunigt deren Nachbestellung. „Dadurch kommt es zu einer erheblichen Zeitersparnis, was sich gerade im patientennahen Bereich positiv bemerkbar macht“, beschreibt DGKS Eliass die ersten Erfahrungen mit dem neuen System. Gegenwärtig fungiert die Abteilung für Innere Medizin als Pilotabteilung, an der das neue Modulsystem, welches der ISO-Norm entspricht, getestet wird. „Nach etwa einem halben Jahr wird eine genaue Evaluierung vorgenommen, im Rahmen derer alle Aspekte dieser Innovation noch einmal analysiert werden“, so Pflegedirektorin DGKS Maria Aichinger, MSc, MAS.





