Bessere Therapie für Diabetiker
Bisher war die kontinuierliche Blutzuckeraufzeichnung ein teilweise kompliziertes Verfahren, da die Geräte sehr groß und invasiv waren.

(v.l.) sitzend: Diabetesbeauftragte DGKS Andrea Zottl, Prim. Prof. Dr. Michael Hirschl, Ingrid Weissinger, Ass. Dr. Birgit Aigner, stehend: Ass. Dr. Sabine Bauer, OA Dr. Martin Mikesch, OA Dr. Peter Schermann
Nun gibt es ein neues Gerät, das mit einem sehr feinen Transmitter die kontinuierliche Glukosemessung ermöglicht. Ingrid Weissinger ist die erste stationäre Patientin im LK Zwettl, die dieses neue Gerät getragen hat. Es werden über eine Dauer von bis zu sechs Tagen zahlreiche Blutzuckermessungen den ganzen Tag und die Nacht über durchgeführt. Die präzise Auswertung der Daten ist vor allem für die insulinpflichtigen Diabetiker sehr hilfreich. Nach der Auswertung und Befundbesprechung ist sofort feststellbar, ob und wann eine Blutzuckerentgleisung erfolgt ist, sei es in die Unterzuckerung (Hypoglykämie) gehend oder in den Überzucker (Hyperglykämie).
Dieses Gerät ist auch sehr hilfreich für Insulinpumpenträger und schwangere Typ-1- Diabetikerinnen, da man sehr genau die Insulindosis auch in den Nachtstunden anpassen kann. Man verwendet dieses diagnostische Verfahren auch bei verstärkter Hypoglykämie, und schwer einstellbarem Blutzuckerspiegel, wie z. B. Kindern mit Diabetes, Menschen mit unregelmäßigem Lebensrhythmus.





