Beste Gesundheitsversorgung in Niederösterreich – NÖ Landeskliniken-Holding präsentiert Leistungsbericht
Die NÖ Landeskliniken-Holding ist der größte Klinikbetreiber Österreichs: Jährlich werden rund 170.000 Operationen durchgeführt und 380.000 stationäre Patientinnen und Patienten von 19.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgt.

(v.l.) Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding; Landesrat Mag. Karl Wilfing; Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka; Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding
Die Zusammenführung aller Kliniken unter dem Dach der NÖ Landeskliniken-Holding hat sich in den letzten Jahren sehr gut bewährt. Nun wurden die Zuständigkeiten für die Finanzierung und die operative Umsetzung getrennt. Finanzlandesrat LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka ist für den NÖGUS und somit die Finanzierung zuständig; Landesrat Mag. Karl Wilfing hat die Zuständigkeit für die Landeskliniken-Holding und somit für die operative Umsetzung übernommen.
„Durch die Trennung der finanziellen und strategischen Ausrichtung von der operativen Umsetzung können wir die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Niederösterreich noch zielgerichteter vorantreiben. Der Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfond (NÖGUS) wird sich nun verstärkt um die Planung, Steuerung und Finanzierung kümmern. Einen weiteren Schwerpunkt legen wir auf die Qualitätssicherung, damit die medizinische Gesundheitsversorgung bleibt wie sie ist: höchste Qualität an allen Standorten!“ so Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter.
„In den vergangenen Monaten konnte ich mich vor Ort von den Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen. Die Ärztinnen und Ärzte und das Pflegepersonal stehen als Gesundheitsexperten rund um die Uhr für die Patientinnen und Patienten zur Verfügung und stellen damit die ausgezeichnete Gesundheitsversorgung sicher. Unsere Kliniken sind jedoch auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in den Regionen. Im vergangenen Jahr wurde eine Gesamtwertschöpfung von mehr als 2 Milliarden Euro ausgelöst. Davon bleiben rund 1,34 Milliarden Euro direkt in den Regionen“, betont Landesrat Mag. Karl Wilfing.
Die NÖ Landeskliniken-Holding bietet mit ihren Klinikstandorten nicht nur eine optimale medizinische und pflegerische Versorgung an, sondern ist auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. „Außerdem werden durch die Klinikstandorte rund 44.000 Arbeitsplätze, davon rund 38.000 direkt in den Regionen, gesichert“, erklärt Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.
Auch das Bauprogramm der NÖ Landeskliniken-Holding trägt zur regionalen und überregionalen Wertschöpfung bei. „Insgesamt investiert das Land Niederösterreich rund 2 Milliarden Euro in die NÖ Landeskliniken, um das ausgezeichnete Niveau der Gesundheitsversorgung zu halten und weiter auszubauen. Derzeit laufen Bauprojekte an 8 Klinikstandorten und für das Landesklinikum Mauer stehen die Baumaßnahmen für 2014 unmittelbar bevor“, so Wilfing weiter. Mittlerweile hat bereits auch der Spatenstich für den Neubau des Landesklinikums Neunkirchen stattgefunden und der Umbau des Landesklinikums Hainburg begonnen.
Klima- und Umweltschutz – Referenzprojekt Landesklinikum Zwettl
Die NÖ Landeskliniken-Holding als größter Klinikbetreiber Österreichs nimmt auch ihre Verantwortung für den Klima- und Umweltschutz war. Bei den Baumaßnahmen am Landesklinikum Zwettl wurde so beispielsweise Großteils auf fossile Energieträger verzichtet. Damit konnte der Heizenergiebedarf pro Jahr um rund 65 % gesenkt werden und die CO2 Emissionen um 37 %. Schlussendlich wurden auch die Energiekosten um rund 45 % gesenkt. Die aus diesem Referenzprojekt gewonnenen Erfahrungen sind auch für die Wärmeversorgung an anderen Klinikstandorten anwendbar. Die Erkenntnisse werden beispielsweise Grundlage für den Neubau in Neunkirchen sein.
Logistikzentren
Mit der Errichtung von Logistikzentren wird ein weiterer wesentlicher Schritt gesetzt, um die Kosten nachhaltig zu senken. Die Logistikzentren in Wiener Neustadt und St. Pölten starten im Februar 2014 den Probebetrieb. St. Pölten wird zukünftig das Landesklinikum St. Pölten-Lilienfeld sowie die Klinikstandorte des Mostviertels mit Steril- und Verbrauchsgütern versorgen. Von Wiener Neustadt aus werden alle Kliniken der Thermenregion sowie das Landesklinikum Hainburg beliefert. Ein weiteres Zentrum soll für die Versorgung des Wein- und Waldviertels entstehen. Hierfür läuft die Standortsuche bereits auf Hochtouren.





