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Das Landesklinikum Krems probte den Ernstfall

Es ist noch kein ganzes Jahr vergangen, seitdem der Krisenstab des Landesklinikums Krems seine Fähigkeiten im Zuge des Hochwassers 2013 zuletzt unter Beweis stellen musste. Die organisatorischen Abläufe, die in einer solchen Krisensituation den Betrieb des Landesklinikums, und damit die zentrale Gesundheitsversorgung der Region sicherstellen, wurden nun unter professioneller Betreuung des NÖ Zivilschutzverbandes und in Zusammenarbeit mit der NÖ Landeskliniken-Holding in einer Übung simuliert, um eine bestmögliche Zusammenarbeit aller Führungskräfte im Krisenfall zu gewährleisten.


(v.l.) Mag. (FH) Matthias Dielacher, Mag. Eva Maria Wessner, Dietmar Wurzer (NÖZSV), BL Elisabeth Groiss, Ing. Andreas Poiss, Prim. Dr. Peter Wiesinger, Pflegedirektorin Sigrun Karner, Schulungsleiter Peter Stehlik (NÖZSV), Christa Anibass, Reinhard Koller (LK Tulln), Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Heinz Jünger, Ing. Bernd Schaffer, Kaufm. Direktor DI Franz Laback, MBA, Ing. Sabine Moldaschl (NÖ Landeskliniken-Holding), Ing. Jürgen Michel COPYRIGHT: Christian Leneis, NÖN Kremser Zeitung

Als Übungsannahme für die 25 teilnehmenden Führungskräfte aller Berufsgruppen galt ein wetterbedingter, überregionaler Stromausfall, der das Haus vor eine enorme Herausforderung stellte. Neben einem erhöhten Patientenaufkommen und gleichzeitigen Ausfällen im Personalbereich musste auch die eigene Versorgung des Landesklinikums sichergestellt werden. Dies betraf nicht nur die Energieversorgung des Hauses, sondern auch die längerfristige Bereitstellung von Lebensmitteln und medizinischen Versorgungsgütern.

Die Mitglieder des Krisenstabes, die gemäß allgemein gültiger Normen dauerhaft unterschiedlichen Stabsabteilungen zugeteilt sind, wurden in kurzen Abständen mit Informationen zur aktuellen Lage konfrontiert und mussten unter starkem Zeitdruck entsprechend reagieren. Die Klinikleitung und die Mitarbeiter des Landesklinikums Krems zeigten sich von dieser praxisnahen Form der Ausbildung begeistert und freuen sich auf die angekündigte fortführende Schulung.