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Dialyse am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf feierte 30-Jahr-Jubiläum

Seit 30 Jahren können sich Nierenerkrankte am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf der Dialyse-Therapie unterziehen. Dieses Jubiläum wurde vor kurzem gefeiert.


Die Dialyse am Landesklinikum Mistelbach- Gänserndorf feierte 30-jähriges Bestehen mit vielen Gratulanten: Pflegedirektor DGKP Josef L. Strobl, akad. PD, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bereichsleitung DGKS Gabriele Hirtl, BSc, der Regionalmanager der NÖ Landeskliniken-Holding DI Jürgen Tiefenbacher, Ärztlicher Direktor Prim. Univ. Doz. Dr. Otto Traindl, der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-BW Josef Kober und Betriebsrat Franz Hammer.

„Eine optimale Gesundheitsversorgung in allen Regionen Niederösterreichs anzubieten und zu gewährleisten ist oberstes Ziel des Landes Niederösterreich und der NÖ Landeskliniken-Holding. Die Patientinnen und Patienten im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf werden auf höchstem medizinischem Niveau behandelt. Dieses Jubiläum zeigt auch, dass hier die Erfahrung zu Hause ist – die Patientinnen und Patienten wissen das zu schätzen “, betonte der für die Landeskliniken zuständige Landesrat Mag. Karl Wilfing in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. 

“Niederösterreich hat ein Herz für Nierenpatienten”, das stellte auch der Ärztliche Direktor und Leiter der 1. Medizinischen Abteilung für Kardiologie und Nephrologie, Prim. Univ. Doz. Dr. Otto Traindl fest. Er blickte auf die Geschichte der Dialyse (Nierenersatztherapie) zurück und gab auch einen Ausblick auf die Zukunft: “Im Neubau des Landesklinikums werden statt der bisher 18 dann schon ab kommenden Jahr 24 Dialyseplätze zur Verfügung stehen.“ 

Die Pflegerische Bereichsleitung DGKS Gabriele Hirtl, BSc sprach über die Rolle der Pflege bei der Nierenersatztherapie und für die Nierenpatienten: “Unsere Aufgabe ist die Betreuung der Menschen. Und oft wird unser Team bei langjährigen Patienten dann sogar zu einem Teil der Familie.” 

Die Dialyse oder Hämodialyse ist ein Verfahren, bei dem eine Blutentgiftung stattfindet. Sie muss rund drei Mal pro Woche ambulant im Klinikum durchgeführt werden. Hierbei werden harnpflichtige Substanzen und auch Flüssigkeit aus dem Blut entfernt und dieses dann – quasi „gereinigt“ - dem Körper wieder zugeführt. Das dauert jeweils rund vier Stunden.