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Enge Zusammenarbeit der NÖ Landeskliniken ermöglicht zukunftsweisende Facharzt-Ausbildung

Mit einem zukunftsweisenden Projekt der NÖ Landeskliniken-Holding und der NÖ Ärztekammer wird nun ein Meilenstein in der Fachärzteausbildung gesetzt. Das neue „Rotationskonzept zur Facharztausbildung“ ermöglicht es Ärztinnen und Ärzten im Rahmen ihrer Ausbildung Erfahrungen an mehreren Klinikstandorten zu sammeln.


Bei der Präsentation des Zukunftsprojektes (v.l.): Regionalmanager der Thermenregion DI Alfred Zens, MBA, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Projektleiterin Prim. Dr. Angelika Karner-Nechvile, MSc, MBA, der Präsident der NÖ Ärztekammer OA Dr. Christoph Reisner und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.

„Die beste Ausbildung für unsere Fachärztinnen und Fachärzte ist dem Land Niederösterreich ein besonderes Anliegen. Das zukunftsweisende Pilotprojekt in den Kliniken der Thermenregion ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Niederösterreichischen Weg, um auch zukünftig die beste medizinische Versorgung für alle Patientinnen und Patienten sicher zu stellen. Mein Dank gilt den Verantwortlichen der Ärztekammer, des Landes Niederösterreich und der NÖ Landeskliniken-Holding, die dieses innovative Projekt ermöglicht haben“, so Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger im Rahmen der Pressekonferenz. 

Höchst erfreut zeigt sich auch OA Dr. Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer, über die Entwicklung des so genannten „Rotationskonzeptes zur Facharztausbildung“, welches bereits seit 2011 vorbereitet wurde und nun in den Echtbetrieb übergeführt wird: „Das bisherige Ausbildungskonzept hat sich durch die Zusammenlegung aller Standorte in Niederösterreich teilweise überlebt. Notwendige Schwerpunktsetzungen beim medizinischen Betrieb haben dazu geführt, dass die vollständige Ausbildung an einzelnen Standorten alleine nicht mehr gesichert werden kann. Daher ist dieser Schritt in Richtung Rotationskonzept zu begrüßen.“ 

Rotation in diesem Sinne bedeutet, dass Ärztinnen und Ärzte in Fachausbildung ihre Ausbildung nicht mehr nur an einem Klinikstandort absolvieren, sondern strukturiert und vorgeplant in mehreren Häusern. 

„Der Ausbildungsweg ist von Beginn an geplant und wird durch ein neues EDV-System unterstützt. Sowohl Dienstgeber als auch Dienstnehmer können sich auf den genauen Zeitplan der Ausbildung einstellen. Dieser Schritt birgt für alle Beteiligten zahlreiche Vorteile. Der Wechsel innerhalb der Region führt zu mehr Weitblick, weil man mindestens zwei Häuser kennen lernt. Fast automatisch ergibt sich auch eine bessere Vernetzung der Standorte“, nennt der medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner einige Eckpunkte des neuen Konzeptes. 

„Nur wenn wir Ärztinnen und Ärzten eine hervorragende Ausbildung und gute Arbeitsbedingungen ermöglichen, erhalten wir die Attraktivität der medizinischen Arbeitsplätze in Niederösterreich. Dazu gehört auch die Lebensplanung dieser jungen Menschen. Das Rotationskonzept in Kooperation zwischen der NÖ Landeskliniken-Holding und der Ärztekammer stellt sicher, dass die Ausbildungs- mit der Lebensplanung in Einklang gebracht werden kann“, ergänzt Präsident Reisner.  

„Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zu einer gut abgestimmten regionalen Zusammenarbeit der Kliniken unter dem Dach der NÖ Landeskliniken-Holding, zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig kann die Qualität in der Ausbildung durch den gegenseitigen Austausch noch weiter gesteigert werden“, erklären Projektleiterin Prim.a Dr.in Angelika Karner-Nechvile, MSc, MBA und der Regionalmanager der Thermenregion DI Alfred Zens, MBA abschließend.