Scheibbser Hebammenteam unterstützt betroffene Eltern einer „stillen Geburt“
„Stille Geburt“ – Die Hebammen des Landesklinikums Scheibbs erarbeiteten in einem Kurs kleine individuell gestaltete Glaskunstwerke, welche den Eltern unter anderem als Andenken mitgegeben werden.

(v.l.) Die Hebammen Zehethofer Maria und Hahnl Sabine, leitende Hebamme König Elfriede, Hebamme Schmid-Buchebner Beatrice und Kursleiterin Haimberger Eva
Wenn Frauen von einer Fehl- oder Totgeburt, auch „stille Geburt“ genannt, betroffen sind, ist man im Landesklinikum Scheibbs um einen besonders würdevollen Umgang bemüht. Den Eltern wird Raum und Zeit für Gedanken, Gespräche und Gefühle gegeben, um ihnen einen angemessenen Abschied von ihrem Kind zu ermöglichen.
Die leitende Hebamme Elfriede König meint hierzu: „Die Eltern kommen mit etwas sehr Wertvollem und wir möchten sie nicht ganz leer wieder gehen lassen. Es ist uns ein Bedürfnis diese Leere, wenn auch nur ein wenig, zu füllen.“ Hierzu erarbeiteten die engagierten Hebammen verschiedenartige Erinnerungssymbole, die den Eltern mitgegeben werden können.
Die Kinder werden im Sammelgrab in Scheibbs bestattet. Für die Familien besteht die Möglichkeit der Teilnahme an der Bestattung, sowie den Kindern Briefe, Bilder oder sonstige Andenken mitzugeben. Erstmals findet am 12. April 2013 um 17:00 Uhr in der Krankenhauskapelle des Landesklinikums Scheibbs eine Gedenkfeier statt, die das Hebammenteam gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge organisiert.





