Entlassungsmanagement – Unterstützung in einer nicht alltäglichen Situation
Eine Erkrankung oder ein Unfall bringt oftmals gravierende Veränderungen für den Betroffenen und sein Umfeld mit sich. Wie soll es nach dem Klinikumsaufenthalt weitergehen? Wer wird die Betreuung übernehmen können, und wie wird diese finanziert? Für diese und ähnliche Fragen bietet das Team des Entlassungsmanagements im Universitätsklinikum St. Pölten Unterstützung an. Das Team betreute im vergangenen Jahr rund 4.000 Patientinnen und Patienten.

Das Team des Entlassungsmanagements: (v.l.) Case- und Caremanagerin DGKS Sylvia Ambichl, DGKP Franz Schoderböck, Entlassungs- und Casemanagerin DGKS Britta Schwarzer, DSA Maria Schedlberger, DSA Ingrid Zauner, Entlassungs- und Casemanagerin Martina Käfer

Entlassungs- und Casemanagerin Martina Käfer im Beratungsgespräch mit einem Patienten
Bereits im Jahr 1948 wurde die Anstaltsfürsorge im Krankenhaus St. Pölten installiert, mit dem Ziel, neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung auch eine soziale Betreuung anzubieten. Seit Anfang 2014 gibt es in allen NÖ Universitäts- und Landesklinken ein Entlassungsmanagement.
Das Entlassungsmanagement ist eine Serviceeinrichtung des Hauses. Im Universitätsklinikum St. Pölten kümmert sich ein Team aus Sozialarbeiterinnen und Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegepersonen um die Belange der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen oder Vertrauenspersonen und planen gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen die Zeit nach dem Klinikaufenthalt.
Ziel des Entlassungsmanagements ist es, die poststationäre Versorgung sicherzustellen und damit eine konstante Versorgung und Betreuung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.
Unterstützung und Beratung finden Patientinnen und Patienten sowie Angehörige bei folgenden Belangen: Organisation von sozialen Diensten (Hauskrankenpflege, Physiotherapie), Pflegegeld, Hilfsmittel (Rollator, Rollstuhl, etc.), Kur- und Rehabilitationsanträge, Kurzzeit- und Übergangspflege, Pflegeheimanträge, Sachwalterschaftsangelegenheiten, Hilfestellung bei Pensions- und Sozialhilfeanträgen, Möglichkeit eines entlastenden Gespräches bei persönlichen und familiären Problemen und vieles mehr.
„Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten legen wir großen Wert auf eine soziale Betreuung. Wir bieten eine ganzheitliche Beratung in Bezug auf Pflegehilfsmittel und Organisation von extramuralen Diensten für unsere Patientinnen und Patienten an. Dadurch kann eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Versorgung zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten zu Hause sichergestellt werden“, so Michaela Gansch, MSc, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum St. Pölten
Das Team des Entlassungsmanagements befindet sich im Haus Z des Universitätsklinikums St. Pölten.





