Für den Brandfall gerüstet – Brandschutzübung
Bei den regelmäßig durchgeführten Florianiübungen wurde diesmal im Landesklinikum Stockerau ein Brandfall simuliert. Übungsziel war es, die Zusammenarbeit des Krankenhauspersonals und der Feuerwehr zu evaluieren, um für einen Ernstfall gerüstet zu sein.

Das Herzalarmteam: (v.l.) Ass. Dr. Bernhard Kandler, OA Dr. Bernhard Rintelen, OÄ Dr. Ina Klammer, DGKS Karin Zawinul

Bergung der vermissten Person durch die Feuerwehr
Feuerwehrkommandant BR Wilfried Kargl, BSB Gerhard Mantlik und HBI Roland Richentsky übernahmen die Einsatzleitung seitens der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau. Es wurde Alarmstufe D2 ausgelöst. Die Brandschutzbeauftragten Andreas Glatz und Roland Zach, gestellt durch das Krankenhauspersonal, wiesen die externen Feuerwehreinsatzkräfte ein, da diese über die notwendige Ortskenntnis verfügen.
Übungsannahme war ein Kabelbrand im Tankraum des Untergeschosses. Zeitlich musste ein vermisster Haustechnik-Arbeiter gerettet werden.
Nach der Rettung aus dem verrauchten Bereich erfolgte die Übergabe an das Herzalarmteam des Klinikums zur weiteren Betreuung.
Insgesamt übten ca. 38 Mitglieder rund drei Stunden lang. Im Anschluss an die Übung erfolgten eine detaillierte Nachbesprechung und die Verpflegung der eingesetzten Kräfte.
Dir. Anton Hörth: „Bei einem Brand im Landesklinikum sind schnelle Reaktion, Koordination und die zuvor trainierten Abläufe enorm wichtig. Durch die regelmäßigen Übungen werden wertvolle Erkenntnisse für das Krisenmanagement in einem Brandfall eruiert sowie die Schnittstellen zwischen Einsatzkräften und Krankenhauspersonal abgestimmt.“.





