< vorhergehender Beitrag

Für den Ernstfall gerüstet

Katastrophen können jederzeit passieren. Um für gefährliche Ausnahmesituationen gewappnet zu sein, wurde der Krisenstab im Landesklinikum Korneuburg durch die NÖ Landeskliniken-Holding und den NÖ Zivilschutzverband geschult und für den Ernstfall gerüstet.


(v.l.) Peter Stehlik, Ing. Thomas Spitzer, MSc, Ing. Sabine Moldaschl, Andrea Steinschaden, Mag. Nicole Feigl, Dietmar Wurzer, DGKP Richard Schenkirsch, Thomas Prager, Peter Samer, Johann Zant, Monika Kainz, Leopold Holzer, Gabriele Huber, Sabine Stockinger, Gabriele Praschinger, DGKS Andrea Trimmel, Kfm. Standortleiterin Brigitte Straub, Franz Stöger, Pflegedirektor Erich Glaser, DGKS Maria Böhm, Kfm. Direktor Anton Hörth, Harry Oberlerchner

Gefahrenpotentiale wie Hochwasser, Brand, Bombendrohung, Blackout, Pandemien oder ein Massencrash an der naheliegenden Donauuferautobahn sind nur ein kleiner Auszug der möglichen Vorfälle, die auch ein Krankenhaus betreffen können.  Im Rahmen des Projekts „Gefahrenabwehrhandbuch“ wurden im Landesklinikum Korneuburg bereits Risiken bewertet, mögliche Szenarien benannt sowie Checklisten und Maßnahmenpläne erstellt. 

Bei der heutigen Schulung durch den NÖ Zivilschutzverband wurde der Krisenstab ausführlich geschult, für den Notfall vorbereitet und trainiert. So wurde neben der Theorie auch als praktische Übung die Annahme einer Extremwetterlage mit Eisregen und Blitzeeis und deren Auswirkung auf das Klinikum, in einem Probebetrieb nachgestellt. 

Der Schulungstag und die durchgeführte Übung wurden sehr positiv von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgenommen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse können als wertvolle Erfahrungen für den hoffentlich nie eintretenden Notfall mitgenommen werden. Auch die Teilnehmer der NÖ Landeskliniken-Holding und des NÖ Zivilschutzverbandes konnten bei dem Geschehen Verbesserungsvorschläge und Anregungen mitnehmen. 

Herr Harry Oberlerchner, zuständig für den Katastrophenschutz beim Roten Kreuz NÖ, gratulierte zu der besonders gelungenen Gemeinschaftsarbeit und lobte das äußerst positive Herangehen an diese vielschichtigen Thematiken: „Hier am Standort Korneuburg wird eindeutig Vorzeigearbeit geleistet!“ Ein zweites Modul zur Fortführung der Schulung ist bereits in Planung.