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Gemeinsam trauern und Hoffnung fassen

Unter dem Gedanken „Der Schmetterling als Symbol der Verwandlung“ fand die diesjährige Gedenkfeier für die Angehörigen aller im vergangenen Jahr verstorbenen Palliativpatientinnen und -patienten statt. Diese Verabschiedungsfeier organisierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Palliativteams am Universitätsklinikum St. Pölten und der Mobile Hospizdienst der Caritas.


(v.l.) 1. Reihe: DGKS Rita Bugl, Palliativteam, DGKS Gudrun Huber, Palliativteam, DGKS Irene Mutenthaler, Palliativteam, DSA Elisabeth Riegler, Mobiler Hospizdienst der Caritas, PAss Mag. Maria Zehetgruber, Seelsorge, PAss Maria Stoik, Seelsorge; 2. Reihe: PAss Marco Neikes, Seelsorge, Dr. Jürgen Opravil, Palliativteam, OA Dr. Heinz Hannesschläger, MSc, Palliativteam, Mag. (FH) Edda Kaufmann, Mobiler Hospizdienst der Caritas, PAss Mag. Max Hiebner, Seelsorge

Die Feierlichkeit fand in den Räumlichkeiten des Universitätsklinikums St. Pölten unter der musikalischen Umrahmung der „Marriages Singers“ statt.

Die Gedenkfeier stand unter dem Zeichen des Schmetterlings. Da dieser als Symbol der Verwandlung, mehrere Entwicklungsphasen im Laufe seines Lebens durchläuft.

Von den anwesenden Angehörigen, dem Palliativteam, der Seelsorge und vom Mobilen Hospizdienst der Caritas wurden Kerzen zum Gedenken an die Verstorbenen entzündet. Beim Verlesen der Namen begann für jeden Verstorbenen eine Kerze zu leuchten. Anhand eines Tuches wurde ein Schmetterling dargestellt, und dieser  begann mit jeder einzelnen Kerze mehr und mehr zu leuchten und nahm seine Form an.

Als Andenken konnten die Angehörigen einen Schmetterling aus Holz und die Kerze mit nach Hause nehmen.

Dr. Heinz Hannesschläger, MSc, Oberarzt des Palliativteams am Universitätsklinikum St. Pölten machte mit seinen abschließenden Worten allen Angehörigen Mut für das eigene Leben: „Schmerz und Trauer um einen Menschen können nur von jemandem empfunden werden, der auch Beziehung und Nähe gelebt und zugelassen hat. Darüber hinaus kann die Begrenztheit und Endlichkeit des Lebens auch als Aufruf zu einer bewussten Gestaltung unserer Lebenszeit angesehen werden. Zentrale Fragen wie z.B. Wie will ich mein Leben gestalten, was möchte ich auf jeden Fall erlebt haben, können uns bereits im Leben leiten und richtungsweisend für uns sein.“