Hospiz und Palliative Care im Akutkrankenhaus
Am 9. November 2013 fand im Kulturhaus der Palliativtag des Landesklinikums Gmünd statt.

(v.l.) DSA Petra Bauer, DGKS Isabella Haringer, Klin. Psychologin Mag. Manuela Schandl, Dr. Harald Retschitzegger, Palliativkoordinatorin DGKS Alexandra Stacke, Dipl. Kinderkrankenschwester und Psychotherapeutin Andrea Prinz-Sanatani, DGKS Michaela Edinger, Dr. Erich Lehner, DGKP Rudolf Haller, Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner, MBA, Ärztl. Standortleiter Prim. Dr. Michael Böhm und Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider
Die Palliativbetreuung dient der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind, bei der mit einer Heilung nicht mehr gerechnet werden kann. Zu einem informativen Gedankenaustausch hat das Palliativteam des Landesklinikums Gmünd in das Kulturhaus zum Palliativtag unter dem Thema „Wie viel Hospiz und Palliative Care verträgt ein Akutkrankenhaus“ geladen.
Zur Einführung in die Hospizgeschichte wurde der Film „Noch 16 Tage“ gezeigt. Im Anschluss daran gab Mag. Dr. Erich Lehner, Psychotherapeut, Referent im Hospiz- und Palliative Care-Bereich einen Überblick über diese. Danach referierte der Palliativmediziner Dr. Harald Retschitzegger über das Thema Essen und Trinken am Lebensende unter dem Titel „Man kann sie ja nicht verhungern und verdursten lassen“.
Die Erfahrungen der diplomierten Kinderkrankenschwester und Psychotherapeutin Andrea Prinz-Sanatani mit Kindern in der palliativen Betreuung rührten die rund 90 Teilnehmer des Palliativtages, darunter Ärzte, Pflegepersonal und Interessierte zutiefst. Zum Abschluss des Tages wurde das Gmünder Palliativteam anhand einer Präsentation vorgestellt. „Über die Themen Tod und Sterben spricht man nach wie vor nicht gerne. Geh an die Orte die du fürchtest und du wirst am meisten lernen“, mit diesen Worten bedankte sich die Koordinatorin des Gmünder Palliativteams DGKS Alexandra Stacke bei den Teilnehmern und ihrem Team.





