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Landesklinikum Hochegg: Ausbau Isolierstation

Am 21. November 2014 fand der Startschuss für den Umbau des Landesklinikums Hochegg satt. Wesentlicher Bestandteil des rd. 4,9 Millionen Euro teuren Bauprojekts ist eine Isolierstation, um Patienten mit hochinfektiöser Tuberkulose behandeln zu können.


(v.l.) Michael Hoffmann, Projektleitung Landeskliniken-Holding, Pflegedirektorin Christa Grosz, MBA, Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Schnider, LR Mag. Karl Wilfing, Kaufmännischer Direktor Dipl. KH-BW Ferdinand Zecha

„Ziel unserer Gesundheitspolitik ist, die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung in unseren Kliniken anzubieten. Daher investieren wir laufend in unser NÖ Landeskliniken. Gerade das Landesklinikum Hochegg hat einen besonderen Versorgungsauftrag, denn es ist auf Lungenerkrankungen spezialisiert. Daher bauen wir jetzt auch die Isolierstation aus, um Patientinnen und Patienten mit TBC, auch bei hochinfektiöser Erkrankung, sicherzustellen. Dafür investieren wir jetzt rund 4,9 Millionen Euro“, erklärt Landesrat Mag. Karl Wilfing.

Das Ausbauprogramm am Landesklinikum Hochegg beinhaltet unter anderem die Anpassung der Isolierstation mit 10 Betten für Patientinnen und Patienten mit Tuberkulose (TBC) - einer weltweit verbreiteten bakteriellen Infektionskrankheit, die am häufigsten die Lunge befällt – an die neuesten technischen und hygienischen Anforderungen.

Außerdem wird eine Station der Abteilung für Pulmologie um eine Palliativeinheit mit 6 Betten erweitert. Zentrale Aufgabe der speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist hier die Lebensqualität für Patientinnen und Patienten mit weit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankungen zu verbessern und deren Angehörige bestmöglich zu unterstützen.

Für die Neurologie entsteht in der ehemaligen Station „Pflegeheim“ eine zusätzliche neurologische Station mit 26 Phase-C-Betten. Unter anderem werden hier die Nassgruppen vergrößert und neue Therapieräume für die Patientinnen und Patienten errichtet. Behandelt werden Patientinnen und Patienten nach schweren Erkrankungen oder Verletzungen am zentralen und peripheren Nervensystem, deren Symptome von Halbseitenlähmungen, Querschnittlähmungen über Beeinträchtigungen von Merkfähigkeit bis hin zu Seh- oder Sprachstörungen reichen. In der neurologischen Frührehabilitation Phase C werden unter anderem Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen wie Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Verletzungen oder nach Operationen an Gehirn und Rückenmark rehabilitiert.

Die Fertigstellung sämtlicher neuer Einrichtungen erfolgt bis Mitte des Jahres 2015.