Landesklinikum Zwettl – 140 Jahre Öffentlichkeitsrecht
Vor 140 Jahren wurde dem jetzigen Landesklinikum Zwettl das Öffentlichkeitsrecht durch den NÖ Landtag verliehen. Die Entwicklung vom 13-Betten-Haus im Jahr 1872 zum modernen Landesklinikum mit 251 Betten zeigt eine imposante Erfolgsgeschichte.

(v.l.) Pflegedirektor DGKP Robert Eberl, Kaufm. Standortleiter Dipl. KH-BW Franz Waldecker, Kaufm. Direktor Mag. Franz Huber, Stv. Regionalmanagerin Mag. Karin Platz, MBA, Landesrat Mag. Karl Wilfing und Ärztl. Direktor Univ. Doz. Dr. Manfred Weissinger zeigen die Aufnahmen des Landesklinikums Zwettl von einst und jetzt.
Auf Antrag der Gemeinde Zwettl wurde am 25. November 1872 durch den Beschluss des NÖ Landtages dem Krankenhaus Zwettl das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Das 13-Betten-Haus an der Stelle, wo sich heute das Stadtamt Zwettl befindet, wurde dann 1889 auf 24 Betten, einen Operationsraum und eine Küche erweitert. Weitere bauliche Erweiterung an diesem Standort gab es im Jahr 1935 auf 60 Betten und in den Jahren 1951 bis 1956 auf 185 Betten.
Im Jahr 1970 erfolgte der Spatenstich zum Neubau des Krankenhauses am jetzigen Standort in der Propstei. Dieser Neubau konnte im Jahre 1979 mit einem Bettenstand von 264 Betten und 185 Mitarbeitern feierlich eröffnet werden. Am 01.01.2006 erfolgte der Übergang der Rechtsträgerschaft von der Stadtgemeinde Zwettl an das Land Niederösterreich und die Fusionierung der Standorte Gmünd, Waidhofen/Thaya und Zwettl zu einem gemeinsamen Klinikum unter dem Namen „Landesklinikum Gmünd-Waidhofen/Thaya-Zwettl“.
In den Jahren 2002 bis 2011 erfolgten weitere Zu- und Umbaumaßnahmen mit einem Gesamtbauvolumen von ca. 85 Millionen Euro. „Aktuell werden im modernen Landesklinikum Zwettl jährlich ca. 16.000 stationäre Patientinnen und Patienten an sechs Abteilungen mit 251 Betten und zwei Instituten von ca. 620 Beschäftigten medizinisch und pflegerisch bestens versorgt“, erklärt der Ärztliche Direktor Prim. Univ. Doz. Dr. Manfred Weissinger.





