LK Neunkirchen: Jahresbilanz 2011
Das Jahr 2011 war für das LK Neunkirchen sowohl in medizinischer und pflegerischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht höchst erfreulich.

(v.l.) Ärztl. Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig MBA, Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS, Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck
Dies ist für die Klinikleitung Grund genug, über das abgelaufene Jahr Bilanz zu ziehen. „Der noch vorläufige Rechnungsabschluss 2011 fällt äußerst positiv aus. So konnte das ehrgeizige Budgetziel noch übertroffen werden, liegt doch der bereinigte Finanzbedarf um etwa 2,9 Prozent unter den Planwerten“, ist der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck stolz. „Dieses hervorragende Bilanzbild ist letztendlich das Ergebnis des überdurchschnittlichen Einsatzes und Engagements unserer Mitarbeiter“, betont Ungersböck.
Aber auch aus medizinischer Sicht konnte sich das Jahr 2011 im Landesklinikum Neunkirchen sehen lassen. So wurden insbesondere die von der NÖ Landeskliniken-Holding gesteckten Ziele hinsichtlich der Forcierung tagesklinischer Leistungen deutlich übertroffen und in verschiedenen Bereichen, wie Orthopädie oder Chirurgie wurden niederösterreichweit die größten Steigerungsraten an tagesklinischen Eingriffen verzeichnet. „In dem Wissen, dass auf einen Tag komprimierte Leistungen nicht nur einen genau geplanten Ablauf erfordern, sondern auch einen enormen Einsatz der Mitarbeiter benötigen, gilt diesen unser besonderer Dank“, so der Ärztliche Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA.
In der Pflege konnte ebenfalls eine Reihe von Projekten erfolgreich umgesetzt werden. So wurden ein Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter entwickelt, neue Arbeitszeitmodelle implementiert oder dem Servicebereich besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Modellstationen bieten für Patienten eine tägliche „Menüauswahl“. Auch der Aufbau eines effizienten Pflegecontrollings wurde initiiert. Zudem gab es Veranstaltungen, die sich eines großen Besucherinteresses erfreuten, wie etwa den „Tag für pflegende Angehörige“, wo sich Betroffene mit notwendigen Informationen versorgen konnten.
Auch das Thema Aus- und Weiterbildung spielte 2011 eine große Rolle, wie Pflegedirektorin DGKS Maria Aichinger, MAS, MSc hervorhebt: „Gerade in unserem Bereich sind kontinuierliche Fortbildungen sehr wichtig und werden daher besonders gefördert. Neben einschlägigen fachlichen Weiterbildungen gehören dazu auch Programme und Workshops zur Entwicklung und Förderung von Führungskräften.“





