Medizinische Untersuchung für Flüchtlingskinder aus der Westsahara
„Ferien vom Krieg“ – das ermöglicht die Österreichisch-Saharauische Gesellschaft seit vielen Jahren jeweils 10 Flüchtlingskindern 8 Wochen lang in den Sommerferien. Einer der Fixpunkte im Programm war auch heuer wieder die eingehende medizinische Untersuchung der algerischen Flüchtlingskinder im Landesklinikum Baden.

Die 10 saharauischen Kinder bei der Untersuchung im Landesklinikum Baden mit (v.l.) RT Karin Klein, OA Dr. Johannes Radek, BMA Monika Grill, BMA Susanne Wrchowszky, DGKS Elisabeth Josefy, Prim. Dr. Peter Peloschek, Sepp Pacher und Brigitte Tauchner-Hafenscher von der Österreichisch Saharauischen Gesellschaft, Betreuerin Hasina Selma Mohamed und Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Pidlich, Ärztlicher Direktor LK Baden-Mödling

Als kleines Dankeschön für die langjährige Kooperation und die diesjährigen Untersuchungen überreichten die saharauischen Kinder zusammen mit Betreuerin Hasina Selma Mohamed Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Pidlich, Ärztlicher Direktor LK Baden-Mödling, einen handgewebten Teppich.
„Als Gesundheitsdienstleister in der Region ist es für uns ein großes Anliegen Verantwortung zu übernehmen und mit der medizinischen Untersuchung der jungen Gäste zumindest einen kleinen Beitrag zum Wohle der saharauischen Kinder zu leisten“, erklärt Prim. Univ. Doz. Dr. Johann Pidlich, ärztlicher Direktor des Landesklinikums Baden-Mödling.
Neben zahlreichen Privatpersonen und Organisationen unterstützt auch das Landesklinikum Thermenregion Baden mit dem Gesundheitscheck für die Flüchtlingskinder seit Jahren die Österreichisch-Saharauische Gesellschaft. Ziel der Gesellschaft ist es, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der österreichischen Bevölkerung und dem saharauischen Volk zu vertiefen, sowie UNO-Bemühungen um eine dauerhafte Lösung des Westsaharakonfliktes zu unterstützen. Die Aktion „Ferien vom Krieg“ soll dabei das Thema wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken und 10 Kindern die Gelegenheit geben, sich von den schwierigen Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern zu erholen.





