Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trainieren für den Ernstfall
Im Rahmen des Brandschutzes fanden am Landesklinikum Waidhofen/Thaya auch heuer wieder die jährlichen Mitarbeiterunterweisungen statt.
Das richtige Verhalten im Brandfall sowie der richtige Umgang mit vorhandenen Löschgeräten können im Ernstfall größere Schäden verhindern oder sogar lebensrettend sein. Meist tritt das Brandereignis überraschend ein und ein rasches, trainiertes Vorgehen dient vor allem dazu, Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Klinikums bestmöglich zu schützen und vielleicht sogar eine Katastrophe zu verhindern.
Im Landesklinikum Waidhofen/Thaya wird daher jährlich das richtige Verhalten im Brandfall sowohl in der Theorie als auch in der Praxis geübt. Über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übten heuer unter der Leitung des Brandschutzbeauftragten Gerald Strohmer den Ernstfall.
Die unterschätze Gefahr von Spraydosen stand im Rahmen der theoretischen Schulung genauso im Mittelpunkt wie die verschiedenen Arten der Löschmittel. Beispielsweise wurde die Wirkung der Löschdecke erklärt und deren Einsatz sogleich geprobt.
In der praktischen Schulung wurde ein Mistkübel- und Computerbrand mittels Feuertrainer simuliert und die Bediensteten des LK Waidhofen/Thaya übten mit Handfeuerlöscher und Wandhydranten auf echtem Feuer für den Ernstfall.
„Schulungen und vor allem regelmäßige praktische Übungen schärfen das Bewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen Notfall und nehmen die Unsicherheit im Umgang mit diversen Löschmitteln, die man glücklicherweise in der Praxis bisher meist noch nie verwenden musste. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen damit nicht nur überlegt und besonnen im Notfall zu agieren, sondern handeln auch im Normalbetrieb achtsamer und reagieren vorausschauend auf mögliche Gefahren- und Störquellen. Zur Steigerung des Sicherheitsbewusstseins ist es daher unbedingt erforderlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig in Übungen einzubeziehen.“






